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Da ich nichts einzugestehen hatte, sondern darauf bestand, daß niemand mich zwingen könne, mich einer Tat bezichtigen, die ich nicht begangen habe, wurde ich wieder abgeführt. Am Tage vor der Schlußverhandlung wiederholte sich die gleiche Szene mit demselben negativen Erfolg für Jauch wie vorher. Einige Tage nach der Verhandlung wurde ich nach Fuhlsbüttel überführt; im September 1935 landete ich in der Strafanstalt Lübeck- Lauerhof. Dort war Beköstigung, Unterbringung und Behandlung nicht zu bemängeln, war dort doch zum weitaus größten Teil noch das alte Gefängnispersonal vorhanden. Nur ein Nazi- Oberwachtmeister mit Namen August Kosegarten kam inzwischen hinzu; harmloser war ein Mann, August hieß er, und als August wurde er auch gewertet. Meine Beschäftigung auf der Kammer brachte es mit sich, daß ich in viele Zweige der Verwaltung und anderer Abtei­lungen Einblick bekam. Ich hatte auch in dem Frauenzucht­haus zu tun, wo die gesamte Wäsche gewaschen und aus­gebessert wurde und nahm die Gelegenheit wahr, mit den po­litischen weiblichen Gefangenen kurze Besprechungen zu füh­ren. Wer im Gefängnis zur Entlassung kam, wurde der Kammer bereits einen Monat vorher mitgeteilt. Mit gemischten Gefühlen sahen die politischen Gefangenen ihrem Entlassungstag ent­gegen, denn er brachte für viele nicht die Entlassung, sondern Wenn die den Schutzhaftbefehl für das Konzentrationslager. Angehörigen ihr entlassenes Familienmitglied in Empfang neh­men wollten, so trat der Gestapomann brutal dazwischen und faẞte den Entlassenen, um ihn dem Konzentrationslager zuzu­führen.

Da ich zwei Jahre Gefängnis als Strafe zudiktiert erhalten hatte, so mußte ich damit rechnen, bei Beendigung der Ge­fängnisstrafe gleichfalls mit einem Schutzhaftbefehl ins Kon­zentrationslager befördert zu werden. Dieser Gedanke ließ mich nicht los, und so erwog ich, wie ich mich im Eventuellfall der Gestapo entziehen konnte. Es war 1936- der kommende Krieg warf schon seine Schatten voraus: Rationierung der Butter auf vom Roh­80% und dergleichen mehr. Bald darauf las man stoffmangel auf diesem und jenem Gebiet; man las von Autarkie und schließlich von Görings Vierjahresplan. Neue Werkstoffe, neue Rohstoffe wurden gesucht, um das Dritte Reich von an­deren Staaten unabhängig zu machen. Alles das erfuhr ich durch die Zeitungen schon während meiner Gefängnishaft.

Der Tag meiner Entlassung rückte heran. Einige Tage zu­vor ließ mich der Direktor Leonhardt zu sich kommen und eröffnete mir, daß ich wirklich entlassen und nicht von der Gestapo erneut verhaftet würde. Meiner Frau habe er bereits auf Anfrage die Stunde meiner Entlassung mitgeteilt; sie konnte mich wirklich am Entlassungstage in Empfang nehmen. Nach zwei Jahren und einem Monat sah ich die Freiheit wieder. Man hatte mir von seiten der Nazis nichts geschenkt, nur der Gefängnisdirektor entließ mich schon am Vormittag, statt am Abend, weil dieses in seiner Macht stand.

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