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andern, von einer Baracke zur andern. Die alte Generaloberin, die Nonnen, die Lehrerinnen, die Gleichgesinnwie haben sie sich gefreut! Wir aber mußten gut acht geben, daß die Bücher im Strohsack nicht gefunden wurden! Ich konnte den ,, Kreuzweg" stellenweise schon auswendig und hoffte zuversichtlich, die Werke später wieder zu erhalten. Und richtig, der ,, Kreuzweg" Reinhold Schneiders wurde mir bereits einige Tage nach meiner Entlassung von Freunden ins Haus geschickt.
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Abschied von Block II
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An einem Nachmittag im Spätherbst wurde ich in das Büro der Oberaufseherin gerufen. Das geschah öfters wegen dieses oder jenes Häftlings aus meiner Baracke. Aber dieses Mal handelte es sich um mich selbst. Sie sagte mir kurz und bündig, daß ich in Zukunft bei ihr im Büro zu arbeiten hätte. Das war gewiß für mich eine ansehnliche ,, Beförderung", aber meine Dirnen! Es fiel mir unsagbar schwer, mich von ihnen zu trennen, und doch mußte es sein. Mit diesem neuen Auftrag war natürlich auch meine Verlegung in den Block I, den sogenannten Eliteblock, verbunden, in welchem sich nur politische Häftlinge befanden. Das geschah am gleichen Tage. Am andern Morgen hatte ich meine Arbeit bei der Oberaufseherin anzutreten.
Ehrlich gestanden, ich hatte Angst vor dieser neuen, meine Seele so tiefbelastenden Arbeit. Für den Block II war eine neue Blockälteste bestimmt worden. Meine Dirnen fielen mir am Abend um den Hals: ,, Unsere Mutter geht weg!" Ja, es waren sehr geteilte Empfindungen, die in mir lebten, und auch ich konnte beim Abschied von meinen Dirnen, denen ich so nahe gekommen war, an denen ich in aufrichtiger, fürsorglicher Liebe hing, die Tränen nicht unterdrücken. Man war sich so gewohnt. ,, Gott behüte euch" war mein stilles Gebet für sie, die mir ihr Vertrauen geschenkt, mit denen ich alles Leid
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