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weichen lassen. ,, Is noch wat Jutes aus Jriechenland, keene miese deutsche Einheitsware. Von denen haben mir die Hunde zwanzigtausend beschlagnahmt, aber ick hab noch een zwotes Lager von der Sorte, det is nich verpfiffen. Wenn ick hier rauskomme, dann hab ick noch reichlich von allem, wat man so braucht."
Ich bezweifle, daß er so schnell wieder auf die Menschheit losgelassen wird. Er blinzelt höhnisch mit seinen kleinen Augen: ,, In einem halben Jahr melde ick mir zur Waffen- SS . Dann bin ick beinahe siebzehn, und dann nehmen se mich. Die nehmen noch janz andre. Und schießen kann ick wie einer vom Zirkus. Vier Schießpreise habe ick bei der HJ jekricht."
,, Ja, in die Waffen- SS gehörst du hin, da kommt es nicht so genau drauf an, wen man alles über den Haufen schießt. Da brauchst du bloß noch einen Kursus im Hängen."
,, Mensch, du hast et erfaßt. Uffknüpfen, det ist das richtije. Ob es dafür Kurse jibt? Da mache ick mit. Wenn eener richtig baumelt, det muß dufte sein."
Ich nicke ihm zu: ,, Zum Schluß wird auch noch für dich ein Galgen übrigbleiben."
Er grinst. ,, Aber vorher möcht ick noch' n paar jute Apricot trinken, Apricot Brandy, nur den echten von Bols. Ick hab davon noch' ne Kiste mit funfzig Pullen einjekellert. Det is ' ne Sache."
Er schnalzt mit der Zunge. ,, Na, wenn wir erst mal raus sind aus dem Knast, krichste davon och wat ab. Bei mir kostet die Pulle bloß hundertachtzig Emm. Det is wie jeschenkt."
Jeder Tag kann einen neuen Überfall des Gerichtsarztes bringen. Dr. Büttenberg hat mich im Laufe des November nur einmal vorführen lassen; ich weinte und hatte Angst, er gab mir eine Beruhigungspille und schickte mich zu Bett, er war offensichtlich zu einer Kampfsitzung nicht aufgelegt, vielleicht hatte er zu wenig Zigaretten.
Aber ich ahne, daß ein neuer Großkampf bevorsteht. Ich muß beweisen, daß meine Hysterie nicht etwa eine kleine Haftpsychose war, sondern aus tieferer Wurzel kommt und sich verschlimmert. Jetzt haben wir Ende November, es ist die häßlichste Jahreszeit, der Regennebel zieht schon gesunde Seelen in den nassen Sack der Depression.
Ach, mir ist elend zumute. Das Leben schwillt dahin wie ein weiches Geschwür, das nicht reifen will. Wozu bin ich noch auf dieser eiternden Welt? Auch der Kriegsgott hat sein
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