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zaun mit seinen 23 Wachttürmen, Werkstätten, später Fabrikanlagen und eine Eisenbahnlinie nach Weimar in ständigem Hetztempo, und besonders vor dem Kriege, als es noch keine Verdunklung gab, mit Einlegung von vielen Nachtschichten errichtet werden.
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Die fertige Anlage, wie sie in größter Vollständigkeit vor dem Luftangriff der alliierten Luftstreitkräfte auf die Fabrikanlagen und militärischen Anlagen im August 1944 bestand, ist aus dem beigegebenen Plan zu ersehen. Sie bestand aus dem eigentlichen Häftlingslager und einem ausgedehnten dazugehörigen SS - Lagerbereich. Der ganze Lagerbereich war für die Zivilbevölkerung abgesperrt. Auf großen Warnungstafeln wurde dort das Photographieren, wie überhaupt der unbefugte Aufenthalt verboten und bekanntgegeben, daß auf Zivilpersonen ohne Anruf scharf geschossen würde.
Das etwa ein Quadratkilometer große Häftlingslager war von einem elektrisch geladenen und nachts durch kleine Lampen erleuchteten Drahtzaun umgeben, an dem in regelmäßigen Abständen 23 Wachttürme verteilt waren. Diese Wachttürme waren dreistöckig. In den beiden unteren Geschossen befanden sich die Aufenthalts- und Schlafräume für die Posten. Das oberste Stockwerk war nach drei Seiten ganz offen und Tag und Nacht von einem SS- Posten besetzt, der mit einer Maschinenpistole bewaffnet war und außerdem ein Maschinen
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