Fatigkeit vielen kamen
damaliStachel on der
jedesmal Tausende umfaßte. Dort starben sie sehr schnell, denn Mauthausen und Auschwitz besaßen mehr und größere Verbrennungsöfen und waren vor allem keine Propagandalager!
er wur
hen ge m: Die bei im mte in s dabei
cht dem Überall eraden.
nitionszebrande SS.
diesem Interenig an
mer vor. eserven erungen anspor
te, war m Viel
md klei
istungs
V) und enschend Stelle
rt oder,
t längs Andere, zurück
Leben
denden
tt. Wer innern"
eilt, der
Vier Wochen waren nun schon verstrichen, da ich ins Konzentrationslager Dachau einmarschierte. Seit zwei Tagen befand ich mich außer Quarantäne. Die Häftlingsschreibstube hatte mir einen Block zugewiesen, der vorläufig meine Unterkunft bleiben sollte. Das kleine Ein- Mann- Spind teilte ich mit vier anderen, die einfache Strohpritsche mit einem holländischen Kameraden. Der große Hunger war auch hier unser hartnäckiger Begleiter. Tags zuvor wurde ich einem Kommando zugeteilt, mußte schwer arbeiten und war froh, daß ich dafür einige Gramm Brot mehr erhielt als die Wochen vorher. Abends legten wir uns auf unsere muffig stinkenden Strohsäcke, die so gut wie ohne Inhalt waren, denn Stroh gab es schon lange keins mehr, und das darin befindliche wurde im Laufe der Zeit zu Mehl zerrieben. So erwarteten wir den Schlaf, hungrig, hohlwangig, mit tiefliegenden, fiebrigen Augen. Immer und immer wieder konzentrierten sich die Gedanken trotz Brot! aller Ablenkungsversuche auf Brot. Nur ein Stückchen Brot!
-
,, Du", sagte mein Kamerad, der Holländer, neben mir ,, Du!", flüsterte er noch einmal leiser.
Ich räusperte mich, um zu zeigen, daß ich noch nicht schlief.
99°
.
Ich freue mich schon auf morgen!"
,, Ja", sagte ich.
,, Weißt Du morgen bekomme ich ein Stück Brot."
,, Ja", sagte ich.
,, Morgen bringt mir der eine Meister bei uns im Betrieb ein halbes Brot mit!"
,, Ein halbes?", fragte ich flüsternd.
,, Ja, ein ganzes, Halbes'; ich habe ihm dafür schon vorher ein Paar neue wollene Socken. die ich diesen Sommer im Paket bekam, gegeben."
,, Gib Obacht", sagte ich ,,, daß Du nicht auffällst! Du machst sonst den Mann unglücklich und Dich noch unglücklicher!"
,, Ja", flüsterte er ,,, ich passe schon auf. Ach, ich freue mich ja so auf morgen. Ich bringe Dir etwas mit."
,, Ja", sagte ich.
Am nächsten Tage, kurz nach dem Einmarsch der Arbeitskommandos, begegnete er mir am Blockeingang. Er war merklich niedergeschlagen.
75


