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Der Steinbruch von Natweiler, der als Arbeitsstelle gesondert lag, und in dem die große Masse der Inhaftierten beschäftigt war, spricht eine Sprache für sich. Hier hatte man Methoden, die Menschen hinzumorden, ohne Hand an sie zu legen. Sie mußten mit schwersten Steinen beladene Schubkarren schieben und wurden solange hin- und hergejagt, bis sie vor Herzschwäche umkamen.
Ebenfalls geschehen in den Jahren 1941-1943 des ,, Tausendjährigen Reiches". Zeugen, die das in den kleinsten Einzelheiten schildern können, leben noch.
Das Lager Natsweiler hatte außerdem noch einen besonders berüchtigten Ruf. Hier wurden Elsässer, Lothringer und gute Franzosen, die man ihrer Vaterlands- und Freiheitsliebe wegen heraufschaffte, meuchlerisch ermordet. Fast täglich rollte ein Auto der Gestapo diesen Todesberg hinauf, mit einem bis vier Opfern besetzt, die sofort ,, liquidiert" wurden.
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Wenn ich hier vom Hunger spreche, so denke ich nicht an den Hunger, den jemand nach vierundzwanzigstündigem Fasten verspürt, oder der in knappen Kriegszeiten ständiger Begleiter von Millionen Menschen ist.
Nein, wovon ich hier reden will, ist der dauernde Hungerzustand, der erst zur Kraftlosigkeit und dann bis zum körperlichen Verfall des hungernden Menschen führt. Ein Hunger, der wohl bei den meisten die im tiefsten Innern schlummernden tierischen Triebe weckte und zur Auslösung brachte. Ein Hunger, dessen Befriedigung, ganz gleich, auf welche Art und Weise dies geschah, nicht mehr vom natürlichen Selbsterhaltungstrieb, sondern bei vielen schon vom Wahnsinn diktiert war.
Der unwiderstehlichen Gier nach Sättigung folgend, aßen, nein fraßen die Häftlinge alles nur erdenklich Eßbare, dessen sie habhaft werden konnten, selbst stinkende Abfälle aus Müllbehältern und Müllgruben. Nur einmal das Gefühl der Sättigung haben, ganz gleich, ob man daran starb oder nicht! Auch ich habe so gehungert, daß ich mich oft nur mit Aufbietung letter Willenskraft und unbeugsamen Lebenswillens gegen dieses tierische Sättigungsverlangen stemmen konnte...
Unweit des Kommandos, bei dem ich Hilfscapo war, stand ein langgestreckter Wohnblock der SS. Hier wurden täglich ganze Serien Thermoskessel mit hochwertiger Verpflegung hineingetragen, deren lockender Duft uns beim Einund Ausrücken zur Arbeit, insbesondere mittags beim Einmarschieren, in die Nase stieg, während auf uns ein Essen wartete, das man tatsächlich nur mit stinkendem Fraß bezeichnen konnte. Dazu waren die Portionen noch so mager, daß man für ein Liter mehr gern und oft sein Leben riskier: hätte. Wiederholt trat damals die Versuchung an mich heran! Würde ich der Bestie von Kommandoführer nur ein einziges gutes Wort geschenkt haben, hätte ich
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