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"Häftling ... X ... in der Hölle auf Erden!" / Udo Dietmar
Entstehung
Seite
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Dieses Kommando bestand zum größten Teil aus sogenannten NN- Häftlingen französischer Nationalität.

Es waren Franzosen aller Berufe, die sich dem Nazijoch nicht gebeugt, son­dern als Menschen ihrer Heimat politisch gegen den Nationalsozialismus in Wort und Tat gewehrt hatten, nach Völkerrecht nicht bestraft werden konnten und darum hier als unbekannte Häftlinge der Vernichtung preisgegeben wurden. Sie hatten zum Unterschied von uns anderen Häftlingen nicht die Erlaubnis, Briefe zu schreiben oder empfangen zu dürfen, geschweige denn Pakete zu erhalten.

Hier fristeten sie ein kurzes Dasein bis zu ihrer Vernichtung. Abgeschnitten von all ihren Lieben, die ihren Aufenthalt nicht kannten. Sie hatten nicht einmal das Recht, falls der eine oder andere von ihnen krank oder arbeits­unfähig wurde, sich ins Krankenrevier zu legen. Man behandelte sie dort nicht. Im Lager selbst waren sie völlig isoliert. Ihre Baracke innerhalb des Lagers war noch extra von einem Stacheldrahtzaun umgeben. Dadurch waren sie ge­trennt von allen übrigen Häftlingen und durften nicht mal einen Gedanken­austausch mit uns pflegen. Eine besondere Behandlung für hartnäckige Frei­heitskämpfer, nur weil sie ihre Heimat, ihre Freiheit liebten,

der Arbeiter X aus Paris ,

der Bankier X aus Lyon ,

der Handwerker X aus Marseille ,

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der Philologe X aus Reims ,

der Geistliche X aus Lille ,

und so weiter, sie standen abgemagert, geschwächt und seelisch gemartert unter der Fron der SS und schleppten Steine.

Sie brachen Steine.

Sie zerschlugen Steine.

Sie bewegten Steine vorwärts. Der andere bewegte sie weiter, und der nächste warf sie in die Loren hinein.

Und hinter ihnen stand die SS.

Das Kommando leitete ein SS- Unterscharführer mit Namen Erdmannstraut, der es für seine Pflicht hielt, auf uns, die wir vor lauter Körperschwäche und Krankheit nicht mehr arbeiten konnten, mit dem Hackenstiel einzuschlagen, ganz gleich, wo er hintraf. Er schlug solange, bis sich der Unglückliche unter Aufbietung seiner letzten Kraft und mit dem letzten Willen des Selbst­erhaltungstriebes etwas schneller vorwärts bewegte oder leblos zusammen­brach. Ob dabei Blut floß oder Hirn aus Schädeldecken quoll, war belanglos. Dieser SS - Führer tat das, was er wollte und sollte.

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Als ich dieses Gräßliche zum erstenmal sah, stand mir der Verstand still. Ich war ratlos und sprachlos, konnte nicht fassen, daß es so etwas gab. Ich selbst war zu der Zeit körperlich noch in der Lage, etwas mehr zu leisten als diese Gemarterten. Darum schwang ich noch fieberhaft die Spithacke und schlug unverdrossen auf die vor mir liegenden Steine ein, um nicht auch einen derartigen Todeshieb mit dem Hackenstiel zu erhalten.

Über uns stand ein Capo, von der SS ernannt und gekauft. Um des bißchen

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