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Und Gott lacht ... : Predigt eines holländischen Pfarrers gehalten am Ostermontag 1944 im Konzentrations-Lager Dachau / Willem Eicke den Hertog
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Vaterhaus zu stärken, um uns die Gewißheit zu geben, daß wir Ihm einmal gleich sein werden. Durch Ihn haben wir den heiligen Geist. Wir brauchen nicht liegen zu bleiben in unserer Sünde, in unserem Tod, sondern wir werden erneuert dem inneren Menschen nach von Tag zu Tag, bis wir alles lassen, was uns jetzt noch beschwert. um zu leben in der Fülle der Gemeinschaft Gottes.

Diese trostreiche Osterbotschaft hat der Herr Maria in die Hände gelegt. Sie ist seine Gabe und Aufgabe zugleich. Sie soll nicht allein Trost empfangen, sondern auch spenden. Dieser Trost soll durch die ganze Welt gehen und überall, wo geweint wird oder wo die Zähne zusammengebissen werden, um nicht zu weinen, oder wo gelacht wird, weil man sonst weinen muß, dort überall soll das Lachen Gottes hörbar werden.

Da geht Maria auf leichten Füßen, um es den Jüngern zu sagen. Die Freude hat angefangen, aber sie geht weiter, weiter, bis heute und hier im Lager. Sie stellt sich vor uns hin und sagt zu uns: Hörst du es, Bruder, hörst du es? ,, Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden, und bringen ihre Garben." So trägt Maria die Garben ihrer Freude. So dürfen wir die unseren tragen aus der Fülle der Auferstehung Christi . Aus der Kraft und der Gemeinschaft Ostern ist seines Lebens. Aus dem Sieg seines Wortes. Aber sagst du mir so ferne, so fremd. Die Wirklichkeit sieht so ganz anders aus. In und um mich sehe ich den Tod. Die Macht des Bösen ist mir eine tägliche Tatsache. Überall, wo ich hinschaue, sehe ich Anlaß zum Weinen. Wie komme ich aus der elenden Lage, worin ich mich befinde? Was kann ich armer Mensch, ge­worfen in die Fürchterlichkeit meiner fortwährend bedrohten Existenz, anderes als weinen?

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Gott sei Dank. Du kannst lachen, weil Gott dir zu lachen gibt. Und wie Er gelacht hat damals bei der Schöpfung über das Werk seiner Hände, da Er sah, daß es gut war, so lacht er am Ostermorgen, als der Herr auferstanden ist. Er sieht, wie er es gemacht hat, und siehe, es ist sehr gut. Wir brauchen uns nur mit dem vollen und herzlichen Ja des Herrn zu unserem Leben ab­zufinden. Das, was Er getan hat, in Ehrfurcht zu empfangen und Amen dazu sagen. Wenn Gott Ostern mit uns feiert, verschwinden unsere Schwierigkeiten. Da lachen wir unter Tränen.

Ostermorgen. Morgen der Freude. Wir haben es nicht ausgedacht. Wir hätten es auch nicht ausdenken können. Aber Gott hat es ausgedacht und aus­geführt nach seinem ewigen Rat und Wohlgefallen.

Es ist kein Märchen.

Es ist göttliche Tat an unserem geschlagenen Leben. Es ist Gottes Geschenk

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