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desSystems an den unglücklichen Opfern ausgeübt worden wäre: Im Schnee nackt stehen lassen, oder tagelang nackt in glühendem Sonnenbrand, zu Tode peitschen, von Hunden zerreißen(in Auschwitz durch Lagerleiterinnen — Frauen!), mit kaltem Wasser übergießen und zu Eis erstarren lassen(Mauthausen ), zu Versuchszwecken mit Giften aller Art infizieren.
In Dachau gab es eine„Wissenschaftliche Versuchs- anstalt“, wo die Häftlinge mit Malaria- und Typhusbazillen infiziert wurden, wo man ihnen zu Forschungszwecken Phosphorwunden beibrachte. Um die Methoden zur Wie- .dererwärmung bei abgestürzten Fliegern zu studieren, wurden die Häftlinge in Auschwitz stundenlang in Bot- tiche mit Eiswasser gesetzt oder bei eiskaltem Wetter 9-14 Stunden völlig nackt und regungslos im Freien fest- gebunden. Wenn die Opfer dann genügend„eingekühlt“ waren, wurden sie wie ein Klumpen Eis herausgehoben und nach einer weiteren Stunde, die im Experiment als „Transportzeit“ bezeichnet wird, in ein heißes Bad von 30-500 Celsius gelegt. Eine andere Wiedererwärmungs- methode war die Anwendung„tierischer Wärme“. Diese Wärme mußten weibliche Lagerinsassen spenden.
Ein jüdisches Mädchen aus Deutschland , das in Auschwitz unbegreiflicher Weise am Leben blieb, sagte am Mikrophon: Nie würde sie so etwas haben glauben können, wenn sie es nicht selbst aus nächster Nähe Tag für Tag gesehen hätte.
In der Tat: Niemand würde es für glaubwürdig hal- ten, was da in Form von eidlichen Aussagen, Abbildun- gen, Zahlen, Augenzeugenberichten, an unbestreitbaren Tatsachen zu uns dringt: so schauerlich, zu ungeheuer- lich, so menschenunmöglich erscheint das alles.


