EWIGE SCHANDE
Da, wo Leben blühte, graust Vernichtung und Tod.
Da, wo Liebe war und der Mensch dem Menschen Gutes tat,
stand der Haß auf und der Wahnsinn und entweihte das Menschliche.
Wahrlich, was der vollbrachte, der da hängt in seiner zerfetzten Standarte, vergeßt es nicht, vergeßt es nicht:
Die ewige Schande!
Sein Vermächtnis ist Blut und Jammer.
Hekatomben von Opfern wuchsen zu Bergen.
Sie klagen an.
Städte wurden Staub und Trümmer.
Sie klagen an.
Geknechtet hat er Wehrlose.
Ausgerottet hat er ein wehrloses Volk.
Sie klagen an.
Das Menschliche hat er mit Füßen getreten.
Die Seelen hat er gemartert. Warum? Warum? Sie klagen an. Sie klagen an.
An der ehrlosen Stange hängt der Vernichter, Vernichtung unter sich und selbst vernichtet.
Zum ewigen Gedächtnis. Zur ewigen Schande.
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