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Das war Buchenwald! : ein Tatsachenbericht / herausgegeben von der Kommunistischen Partei Deutschlands, Stadt und Kreis Leipzig ; zusammengestellt und bearbeitet von Rudi Jahn
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51000 Väter, Brüder, Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren.

Hunderttausende Mütter, Frauen und Kinder klagen an. Wir Le­bendgebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialität sahen in ohn­mächtiger Wut unsere Kameraden fallen. Wenn uns eines am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Denn einmal kommt der Tag, da sind wir frei!

Dieser Tag ist heute!

Wir danken den verbündeten Armeen, den Amerikanern, Englän­dern, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt den Frieden, das Leben erkämpften. Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Or­ganisators und Initiators des Kampfes um eine neue demokratische friedliche Welt

F. D. ROOSEVELT

Ehre seinem Andenken!

Wir Buchenwalder Häftlinge aller Nationen Europas kämpften ge­meinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung. Uns beseelte eine Idee. Unsere Sache ist gerecht- unser muß der Sieg sein.

Wir führten in vielen Fragen den gleichen harten opferreichen Kampf. Und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitler­fahnen, noch leben die Mörder unserer Kameraden, noch laufen un­sere sadistischen Peiniger frei herum! Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:

ir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht.

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.

Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren Ermordeten und ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen eurer Be­reitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:

Wir schwören!

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