geplant war. Die Erlebnisse der Evakuierten waren zum Teil so schrecklich, daß man annehmen muß, daß auch in dieser Stunde die Faschisten ihre Einschätzung des menschlichen Lebens nicht geändert haben und daß es doch das beste ist, sich auf die eigenen Waffen zu stützen. Die amerikanischen Panzerspitzen und die Jabos über dem Lager, die vorhandenen Waffen zum Gebrauch bereit, so wäre jede aggressive Handlung der Faschisten scharf zurückgewiesen worden. Gleichzeitig mit dem Erscheinen neuer Jagdbomber um 11.45 Uhr ertönte die bisher nur probeweise benutzte Feindalarmsirene. SS - Leute rannten herum und suchten von ihrem Raubgut zu retten, was sie nur konnten. Der Kommandant Pister war schon vorher mit seinem Mörder stab abgefahren und um 12.10 Uhr hörten die Häftlinge zum letztenmal die verhaßte Stimme des Rapportführers Hofschulte: ,, Sämtliche SSLeute aus dem Lager!" In Hochspannung verrannen die letzten Minuten. Langsam kreisten in geringer Höhe Aufklärer. MG.- Salven knatterten unaufhörlich.
Dazwischen hörte man die Abschüsse aus Panzerkanonen. Der Kampflärm wurde immer deutlicher. Auf Dächern und auf jedem erhöhten Platz standen Häftlinge und sahen ins Tal hinab. Scherenfernrohre tauchten auf und man suchte festzustellen, ob die Kampfhandlungen in Hottelstedt, einem etwa 1 km vom Lager entfernten Dorf, klar ausgemacht werden konnten. Die Mühle brannte. Das war die Ostseite. Also schossen die Deutschen dorthin und demzufolge mußten die Amerikaner im Dorf sein.
Um 14 Uhr marschierte eine Kompagnie SS - Reserve in Richtung Front, bog dann aber ab, um sich in Richtung Osten ,, abzusetzen". Panzerfäuste waren auf den Türmen verteilt. Um das Lager herum wurde noch immer gewühlt, um Löcher für die Panzerspitzen zu schaffen. Da krachte es im Wald. Hinter dem Wald gingen große, schwarze Rauchpilze hoch. MG.- Schüsse gellen auf, Tiefflieger schießen zur Erde. Das müssen flüchtende Panzer sein!
Wie vom Fieber geschüttelt liegen die bewaffneten Stoßtrupps des Lagers hinter Hügeln, zum Sturm auf den Zaun bereit. Noch immer kein Befehl zum Eingreifen. Im oberen Kommandanturbereich ist es noch ruhiger. Jemand ruft die Posten von den Türmen. Zwei SSRussen drücken sich aus der Feuerlinie. Ein russischer Häftling ruft ihnen zu, die Waffen wegzuwerfen. Sie tur. es. Der Sturm bricht los. An fünf, sechs Stellen wird der Zaun zerrissen. Schüsse fallen in nächster Nähe. Über den Appellplatz rast eine Gruppe von Bewaffneten.
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