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berischen Einmarsch der deutschen Heere in das Sudetenland und die Tschechoslowakei kamen die ersten tschechischen und österreichischen Freiheitskämpfer gegen den Hitlerismus ins Lager. Die Verbindung zwischen den deutschen Kameraden und den Tschechen und Österreichern war über die dort ebenfalls stark vertretenen kommunistischen Gruppen schnell hergestellt. Bald gesellten sich zu ihnen die Vertreter anderer antifaschistischer Gruppen und Parteien aus diesen Ländern. Nun kamen in schneller Folge mit der Weiterentwicklung des Krieges Polen , später Franzosen, Belgier, Niederländer und Spanier als Gefangene des deutschen Faschismus ins Lager. Im weiteren Verlauf kamen Russen und später auch jugoslawische Freiheitskämpfer aus den Partisanenarmeen des Marschalls Tito nach Buchenwald .
Diese Internationalisierung des Lagers, das jetzt fast 40000 Menschen innerhalb seines Drahtzaunes barg, stellte die antifaschistischen Kräfte, die bisher die antifaschistische Arbeit organisiert und geleitet hatten, vor fast nicht zu überwindende Schwierigkeiten. Über alle Klippen hinweg, wie die verschiedenen nationalen Mentalitäten, die Schwierigkeiten der vielen Sprachen, mußte ein Weg zum gemeinsamen antifaschistischen Kampf auf einer internationalen Plattform gefunden werden. Die verschiedensten Freiheitskämpfer und Widerstandsgruppen aus allen Ländern Europas führten den gleichen Kampf mit dem gleichen Ziel: Sturz und Vernichtung der Hitlerdiktatur; wir waren ihre, sie unsere Verbündeten im Kampf gegen denselben grausamen Feind. Und der Weg wurde gefunden. Die schon vorhandene zentrale Leitung der unterirdischen Bewegung der deutschen Antifaschisten suchte sofort aus den Reihen ihrer Anhänger geeignete Dolmetscher und nahm die Verbindung mit den Kameraden der franzö sischen Widerstandsbewegung auf, die ebenfalls schon eine zentrale Leitung für den französischen Sektor geschaffen hatten. Das gleiche geschah mit den Belgiern, Niederländern, Italienern, Spaniern, Jugoslawen, Russen und Polen . Nach dem Muster der schon vorhandenen unterirdischen Organisation der deutschen Kameraden, gestützt auf ihre Vertrauensleute in den Wohnbaracken und Arbeitskommandos, fußend auf den Lehren des bisherigen illegalen Kampfes im Lager, bauten die ausländischen Kameraden ihre Untergrundbewegung auf. Die Lehren und Erfahrungen beim Aufbau der Partisanengruppen befruchteten ihrerseits den Kampf der deutschen Antifaschisten sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Lagers. Die Leitungen der Widerstandsbewegungen aller Nationen fanden sich unter der Führung der
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