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Das war Buchenwald! : ein Tatsachenbericht / herausgegeben von der Kommunistischen Partei Deutschlands, Stadt und Kreis Leipzig ; zusammengestellt und bearbeitet von Rudi Jahn
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Die antifaschistische Widerstandsbewegung

im Konzentrationslager Buchenwald

Das Konzentrationslager Buchenwald war jedoch nicht nur eine Stätte grausamster Folterungen und organisierter bestialischer Mas­senmorde. Hier wurden nicht nur zu Zehntausenden die Hitlergegner aus allen Schichten des deutschen Volkes, die Mitglieder der anti­faschistischen Untergrundbewegung Frankreichs , Belgiens und Hol­ lands , die tapferen Freiheitskämpfer für ein faschistenfreies Italien und Jugoslawien , die Anhänger der polnischen Widerstandsbewegung und Tausende von sowjetischen Offizieren von den SS - Mördern, den Beauftragten Hitlers , Himmlers und Görings hingemordet, zu Tode gequält, erhängt und von Seuchen hingerafft.

Hier, wo die tapfersten, bewußtesten und konsequentesten Antifaschisten aus Deutschland und ganz Europa auf engstem Raum konzentriert wa­ren, entwickelte sich im Laufe der Jahre das Konzentrationslager Buchen­ wald zu einem der Kristallisationspunkte des antifaschistischen Wider­standes, zu einer Zentrale des Kampfes für ein faschistenfreies Europa und ein neues demokratisches antifaschistisches Deutschland , die weit über den Drahtzaun des Lagers hinaus in Deutschland und Europa wirk­sam wurde.

Die deutschen Kommunisten als Organisatoren der antifaschistischen Buchenwalder Untergrundbewegung

Die Mehrheit der deutschen politischen Häftlinge waren Mitglieder und Funktionäre der verbotenen und verfolgten KPD . Sie waren aus den industriellen Zentren und den Brennpunkten des politischen Le­bens Deutschlands in größeren Gruppen im Lager vertreten. Aus den Industriestädten Sachsens , aus den Kohlenrevieren und Eisenhütten von Ruhr und Rhein, aus den Werften und Hafengebieten Hamburgs und Bremens , aus den Arbeitervierteln Berlins sammelten sich die antifaschistischen Kämpfer, die sich zum Teil schon aus ihrem Kampf gegen Hitler aus den Jahren vor 1933 kannten, die ihre antifaschisti­sche Zuverlässigkeit während der Untersuchungshaft und in den lan­gen Zuchthausjahren unter Beweis gestellt hatten, zu unterirdischen antifaschistischen Zirkeln. In kleinen Gruppen von 4-5 Mann fanden sie sich nach der schweren körperlichen Arbeit des Tages zusammen,

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