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Das war Buchenwald! : ein Tatsachenbericht / herausgegeben von der Kommunistischen Partei Deutschlands, Stadt und Kreis Leipzig ; zusammengestellt und bearbeitet von Rudi Jahn
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ahnten sicher nicht, wenn sie das schaurige Gebäude vom Westen her betraten, daß sie es von der Ostseite nur als Leiche verlassen konnten. Hatten sie das Auto verlassen und den Eingang passiert, so befanden sie sich in dem Auskleideraum. Hier mußten sie sich nackt ausziehen und alle Wertsachen, Papiere und Erkennungsmarke abliefern. Dann

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Die Mordstätte

wurden sie einzeln bei lauter Radiomusik- um irgendwelche verdäch­tigen Geräusche zu übertönen in das sogenannte Arztzimmer ge­führt. Dort nahmen als Ärzte getarnte SS- Offiziere eine formelle Un­tersuchung vor. Als gesund erklärt, wurden die Opfer sodann zur an­geblichen Messung der Körpergröße unter eine an der Wand ange­brachte Meẞvorrichtung gestellt. Auf ein Klopfzeichen öffnete dann ein im gegenüberliegenden Zimmer befindlicher SS- Schütze eine Klappe und schoß durch einen in der Meẞskala befindlichen etwa 2 Zentimeter breiten Schlitz in das Genick des Gefangenen. Die Leiche wurde sofort wegge­schafft. Der Raum mittels eines Wasserschlauches vom Blut gesäu­bert. Auf diese Weise wurden von 1941 bis Ende 1944 7200 sowjet­russische Kriegsgefangene in Buchenwald von den Nazis feige ge­meuchelt.

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7200 russische Kriegsgefangene mußten ihren letzten Weg durch

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