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brauchen konnte. Die neuen Decken, die für das neue Lager gekauft waren, wanderten mit Lebensmitteln, seidener Damenwäsche für die Kommandeuse, Herrenstoffen und anderen guten Sachen, bis zum Kinderwagen nach Buchenwald. - Ein aufmerksamer Unterführer vergaẞ nie, für seinen Kommandanten einen anständigen Brocken abzuliefern. Michael war darin Meister. Er trieb es aber so toll, daß selbst das SS - Gericht sich mit anderen Skandalfällen dann mit ihm befassen mußte. Trotz seiner Tüchtigkeit wanderte er auf zehn Jahre ins Zuchthaus. Das geschah zu einer Zeit, als die Korruption in allen Lagern des Reiches bis nach Berlin stank und man die Absicht hatte ,, energisch" durchzugreifen. Anlaß hatten ungeheure Gold- und Brillantenschiebungen der SS im Konzentrationslager Lublin gegeben.
Im Jahre 1940-41 erschien in Buchenwald ein neuer Arzt. Sein Name war Waldemar Hoven , SS- Ostuf., immer freundlich und nett. Von sich selbst sagte er, als er den Gefrierfleischorden( Kriegsverdienstkreuz) erhielt: ,, Bist kein Held, bist ein Mann, der gefällt". Hoven wurde befördert zum SS- Hstuf. und wurde Lagerarzt. Damit begann seine eigentliche Laufbahn. Er hatte viele Eisen im Feuer. Einer seiner Lieferanten war ein Häftling mit Namen Motz. Dieser war Stubendienst in der Strafkompagnie, und ihm oblag die Vorführung von Kranken und Schwachen der Strafkompagnie, genannt ,, Muselmänner" im Revier. Die Vorführung überhaupt, die Gewährung von einigen Tagen Schonung, gute Behandlung im Revier, leichte Arbeit durch den Arzt oder Aufnahme im Revier war davon abhängig, was jeder einzelne an Motz in seidenen Hemden, Füllfederhaltern, goldenen Rinoder Goldzähnen zahlte.( Pakete mit Wäsche konnte sich damals schon jeder von zu Hause schicken lassen.)
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Motz führte von diesen Sachen den Löwenanteil an Hoven ab. Dafür erhielt Motz einen Freibrief für alle Schandtaten, die er sich gegen Häftlinge der Strafkompagnie herausnehmen konnte. Wer Motz keine Geschenke oder Bezahlung anbieten konnte, wurde im Revier aufgenommen und von Hoven abgespritzt. Motz wurde zuletzt ein bißchen größenwahnsinnig, hatte kein Gefühl mehr für das richtige Maß seinem Herrn gegenüber, verfiel in Ungnade, und eines Tages war es innerhalb von zwei Stunden um ihn geschehen. Er wurde abgespritzt. Motz war, das möchte ich betonen, nur einer von vielen Lieferanten. Gute Möbel, Teppiche, Radioapparate usw. bezog Hoven über Ostuf. Völker von der Baubrigade III aus Köln , einem unserer Außenkommandos. Die dort beschäftigten Häftlinge leisteten in den zerbombten Städten Auf
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