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in sich, die Glieder sterben ab, der Rücken schmerzt, als säßen Messer zwischen den Rippen. Die Schultern tun weh, die Arme hängen schlapp. Wenn man nur ein paar Schritte gehen könnte, um das tote Blut wieder in Bewegung zu bringen.... ,, Achtzehn!" Der Scharführer kommt wieder. Er bleibt vor einem der Zusammengebrochenen stehen, drückt ihm prüfend die Stiefelspitze in die Seite und befiehlt ihm, aufzustehen. Der Kranke bemüht sich, dem Befehl nachzukommen. Aber er ist zu schwach und sinkt immer wieder zurück. Doch der Scharführer gebietet den Zunächst stehenden, den Kranken aufzunehmen. Sie gehorchen und nehmen ihn rechts und links zwischen sich. Jetzt ,, steht" er mit. Aber es ist nur ein Hängen und Schaukeln. Die Beine versagen, der Kopf fällt nach vorn. Immer wieder sackt er zusammen und muß hochgerissen werden. Wenn sie ihn auf die Beine stellen, knickt er ein wie ein leerer Schlauch. Es ist, als hätte er keine Knochen mehr im Leibe. Und wir stehen... Endlich, nach 8 Stunden, kommt Leben in die müden Knochen. Es pfeift! Es pfeift wie toll an allen Ecken. Fern und nah, überall ertönt das Pfeifen. Sie haben ihn! Sie haben ihn! Die Nacht ist gerettet. Die Knochen straffen, die Hälse recken sich. Sie haben ihn! Ein erlöstes Raunen geht durch die Blocks. Alles schaut nach der Richtung, aus welcher sie ihn vermutlich bringen werden. Tot oder lebendig, das ist ja so gleichgültig, die Hauptsache ist, daß sie ihn haben...
Die ersten Scharführer kommen an mit ihren Schweißhunden. Man vergißt, auf die Uhr zu schauen, denn jetzt vergeht die Zeit. Noch einige Scharführer kommen, die zerrenden Hunde an der Leine, den Karabiner vorn quer vor der Brust. Und dort, am Ende des Zaunes, lärmt es auf. Sie bringen ihn! Ein johlender Haufen von Scharführern rennt am Zaun entlang zum Tor, knüppelschwingend! Ihnen voran, torkelnd und taumelnd, etwas, das einem Menschen ähnlich sieht. Der Flüchtling, von Hunden umrast und angesprungen. Er fällt, Hunde und Scharführer reißen ihn wieder hoch mit Gebell und Geschrei und Geknüppel. Er torkelt weiter, vornübergebeugt, die, Arme schützend gegen die anspringenden Hunde und prellenden Knüppel der Scharführer erhoben. Seine zerfetzte Kleidung flattert wie ein Harlekin-. kostüm in Streifen und Bändern um den blutenden Körper. So wälzt sich die Kavalkade den Zaun entlang, durch das Tor, ins Lager herein. An der Mauer des Bunkers bleibt der Flüchtling mit dem letzten Rest seiner Kraft kleben, sinkt dann aber wie ein Sack in sich zusammen. Gierig verbeißt sich das Rudel der Schweißhunde in seinem Körper.
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