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Fern und ewig leuchtet Frieden : ein Erlebnis aus dem Zeitgeschehen nach Berichten sowie Aufzeichnungen eines zum Tode Verurteilten / dargestellt von Willo Wenger
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FERN UND EWIG LEUCHTET FRIEDEN

scheu von ihnen erfüllt werden. Erst dann wird es möglich sein, der Idee des Friedens zum Siege zu ver­helfen."

,, Das ist richtig", fährt Erwin fort. ,, Ein Zeichen für die Krankheit der jetzigen Gesellschaftsordnung ist der Krieg. Je kränker die Gesellschaftsordnung ist, desto mehr Kriege gibt es."

,, Ich bin der gleichen Meinung", sagt Dr. T. Er ist schon wieder in Eifer: ,, Nehmen wir zwei Eheleute. Je erschüt­ternder das Verhältnis zwischen ihnen ist, desto mehr Krach haben sie. Frieden ist mit Krach nicht vereinbar, auch nicht zuhause!"

Doktor T. scheint heute alles an dem Problem der Ehe

zu messen.

Aber auch Doktor G. kommt aus seiner kühlen Zurück­haltung, mit der er anfangs unserem Gespräch folgte, mehr und mehr heraus.

,, Je mehr friedvolle Menschen es gibt", sagt er jetzt, ,, desto mehr wird das Leid, das aus Streit und Krieg. kommt, vermindert. Ja, darüber hinaus wird auch die Zahl der Fälle für Streit und Krieg vermindert werden. Dadurch wird der Friedenswille zu einem psycholo­gischen Problem für jeden verantwortungsbewußten Menschen, wie Du vorhin sagtest. Es wird nie möglich sein auf dieser Erde, die Mächte des Streites und des Krieges ganz zu bannen. Aber die Konflikte müssen ohne Waffen auf der voll bewußten Ebene ethischer und poli­tischer Diskussionen gelöst werden, indem man dem Verstand Gelegenheit gibt, sich einzuschalten."

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