DEN
ZWISCHEN TOD UND LEBEN
ndwie, denn
u so ausgemosse H., zu
indung von en Wächter
anvertrauen enunziation. er habe ich er Gefängnis ien und wir auschen. Da ehen, ist die
h hat angeelleicht auch ben, als wie en, daß man er zu liegen en und Einerleichterte
e und ungeinnere Hilfe ge zu suchen
ges Land, in
gleiche wie nach meiner
nichts daran. in äußerster
Todesgefahr zu schweben, denn auch hier werden täglich die Todesurteile vollstreckt.
Jeden Tag, wenn die Gefangenen in Gruppen nacheinander unten ihren halbstündigen Spaziergang machen, einzeln mit vier Meter Abstand, in dem trostlosen Gefängnishof, der auf drei Seiten umgeben von dem riesigen Gefängnisgebäude, an der vierten Seite abgeschlossen ist von einer sechs Meter hohen roten Mauer, die oben mit Stacheldraht verkleidet ist, ziehen wir uns in unserer Zelle abwechselnd an den Gitterstäben des über mannshoch angebrachten Fensters hoch, um zu sehen, wer von den Gefangenen fehlt, wer also am Morgen hingerichtet worden ist. Selbst wenn wir uns auf den kleinen Tisch stellen, können wir nicht auf den Hof schauen. Es bleibt also nur der Klimmzug am Eisengitter, während der Kamerad von unten stützt. Aber die Wächter im Hof passen scharf auf, und immer wieder schallt der laute Befehl vom Hof herauf: ,, Weg von den Fenstern." Und doch müssen wir, einem inneren Drang folgend, alle im Gefängnis jeden Tag diese schauerliche Musterung abhalten.
Erstaunlich und erschütternd ist es, wie diese Menschen ohne Ausnahme in Kleidung und Auftreten sauber und ordentlich bleiben, nicht verwahrlosen und sich gehen lassen. Keine Fassade äußerer Konvention- ein Ausdruck ihres inneren Menschen. Zwar ist es mit der Sauberkeit auch relativ, trotz der Dusche alle zwei Wochen. Die Wanzenplage ist unvorstellbar groß. Aber ab und zu macht die Gefängnisleitung schüchterne
125


