ZWISCHEN TOD UND LEBEN
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klingendem Deutsch. ,, Sie wollen zu den Partisanen?" ,, Ich muß, wie Sie wissen", antworte ich erstaunt über die direkte Frage. ,, Wollen Sie nicht auf meinem Gästestuhl sitzen?" Ich deute lächelnd auf den Hocker neben mir.
Sie schüttelt den Kopf.„ Ich muß sehr schnell verschwunden sein, wenn jemand kommt. Sprechen Sie rasch!"
,, Werden Sie bei Partisanen gegen Deutsche kämpfen?", fragt sie weiter. Sie mustert mich ununterbrochen scharf, während sie sich leicht und etwas lässig gegen den kleinen Tisch lehnt, so daß die Linie ihrer Brust sich deutlich durch den Wollstoff abzeichnet. Ich erwidere ihren Blick, der etwas Faszinierendes, fast Befehlendes hat.
,, Ich werde bei den Partisanen gegen Deutsche kämpfen", gebe ich die erwartete Antwort, jedes Wort betonend. ,, Gut", sagt sie. ,, Wir werden versuchen, Sie herauszuholen. Augenblicklich...", sie zuckt wegwerfend mit den Achseln ,,, Bewachung ist zu scharf." Sie streicht sich eine widerspenstige Haarsträhne unter das Kopftuch. ,, Aber für den Eisenbahntransport brauche ich eine Karte, ich will versuchen zu fliehen, ich muß wissen, wo ich aus dem Zug springen kann!"
Mir geht alles fast zu langsam. Sie steht so dicht neben mir, daß ich mir einbilde, die Wärme ihres Körpers zu spüren.
Sie scheint mit dem Ergebnis ihrer Musterung zufrieden. ,, Gut", sagt sie ,,, ich habe Karte hier." Ungeniert knöpft
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