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Die letzten Tage des Warschauer Gettos / Zivia Lubetkin
Entstehung
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Aufgaben herangingen und stets beispielhaft und vorbildlich ihren Mann standen. Der Einsatz ging oft vom frühen Morgen bis in die späten Nacht­stunden. Nächtliche Spähtrupps, mit Lappen um die Füße gewickelt, blieben den Juden auf den Fersen und hielten sie ohne Unterbrechung unter Druck. Nicht selten wurden Juden, welche die Nacht be­nutzten, um aus verlassenen Bunkern ihre Lebens­mittelvorräte zu ergänzen oder mit Nachbargruppen Verbindung aufzunehmen bzw. Nachrichten auszu­tauschen, gestellt und erledigt.

Wenn man berücksichtigt, daß die Männer der Waffen- SS zum größten Teil vor ihrem Einsatz nur eine 3- bis 4wöchige Ausbildung hinter sich hatten, so muß der von ihnen gezeigte Schneid, Mut und die Einsatzfreudigkeit besonders anerkannt werden. Es ist festzustellen, daß auch die Pioniere der Wehrmacht die von ihnen vorgenommenen Spren­gungen von Bunkern, Kanälen und Betonhäusern in unermüdlicher, einsatzfreudiger Arbeit vollbrachten. Offiziere und Männer der Polizei, die zu einem großen Teil bereits Fronterfahrungen hatten, be­währten sich erneut durch beispielhaftes Drauf­gängertum.

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Nur durch den ununterbrochenen und unermüd­lichen Einsatz sämtlicher Kräfte ist es gelungen, insgesamt 56 065 Juden zu erfassen und nachweis­lich zu vernichten. Dieser Zahl hinzuzusetzen sind noch die Juden, die durch Sprengungen, Brände usw. ums Leben gekommen, aber nicht zahlenmäßig erfaßt werden konnten.

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