Sie riefen uns aufgeregt zu und halfen uns, die Leiter hinaufzusteigen. Nahe beim Ausgang stand ein Lastwagen. In wenigen Minuten waren vierzig Personen in ihm verladen, er fuhr weg, und ein anderer kam herangefahren.
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Jetzt, da wir einander bei Tag sahen schmutzig, in Lumpen gewickelt, mit dem Unrat der Kanäle beschmiert, mit ausgemergelten Gesichtern, während die Knie vor Müdigkeit schlotterten überwältigte uns das Entsetzen. Nur unsere fiebernden Augen verrieten, daß wir noch lebendige Menschen waren. Wir legten uns alle auf den Boden des Lastwagens, um von der Straße nicht gesehen zu werden, und jeder hatte seine Waffe neben sich liegen. In dieser Weise fuhr ein Lastwagen voll bewaffneter jüdischer Kämpfer am 12. Mai 1943 mitten durch das von den Nazis besetzte Warschau . Der Pole Kaszek, der unser Bundesgenosse war, saẞ neben dem Fahrer und zeigte ihm den Weg, während Kazhik, für jedermann sichtbar, aufrecht im Wagen stand. Wir, die wir am Boden lagen, wurden durch seinen Gesichtsausdruck beruhigt. Wir wußten weder, wohin es ging, noch, durch welche Straßen wir fuhren. Wir sprachen nicht. Und um uns herum war der Lärm des Warschauer Lebens, das Geräusch vorüberfahrender Autos und der Menschenmassen.
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Die Fahrt dauerte nur eine Stunde, aber die Minuten schleppten sich dahin. Verschiedene Male erging im Flüsterton das Kommando: ,, Waffen bereit halten! Deutsche in Sicht!" Aber es kam zu
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