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Die letzten Tage des Warschauer Gettos / Zivia Lubetkin
Entstehung
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Am

kowskij, der verwundet und blutüberströmt war. Sie berichteten, daß sie durch die Kanalisations­anlage ungefährdet durchgekommen waren. Einsteigeschacht angelangt, hatten sie die Ab­deckungsplatte in die Höhe gehoben, und zwei Mädchen und zwei junge Männer hätten auf den Zehenspitzen die stille Straße überquert. Wenige Minuten danach, während Tovyah noch in der Öffnung stand, hatten die Deutschen zu schießen begonnen. Er wurde von zwei Kugeln getroffen; über das Schicksal der anderen, die weggelaufen waren, wußte man nichts.

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Gettoma

Der Gedanke eines Massenauszugs mußte fallen gelassen werden. Zunächst einmal lag unsere ein­zige Hoffnung innerhalb des brennenden Gettos. Ein Appell für die Kämpfer wurde abgehalten, und es ergingen Weisungen, wir sollten uns in den vor dem Feuer sicheren Bunkern und in den von den Flammen noch nicht verzehrten Ruinen verschanzen. Viele, die keinen anderen Unterschlupf finden konnten, gingen in die Abwässerkanäle hinunter, um dort den nächsten Tag abzuwarten. Vorläufig schlug noch der Puls des jüdischen Lebens tief unter der Erde in Bunkern und Kanälen.

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Unter den schwelenden Ruinen, weit weg von dem Frühlingstag, lagen Hunderte von uns in einer Tiefe von fünf Metern in völligem Dunkel auf dem Boden eines Bunkers. Kein Strahl des Tageslichts konnte hier eindringen, nur die Uhr sagte uns, daß draußen die Sonne unterging. Hier, in Milah Nr. 18, war das Hauptquartier des Jüdischen Kampfbundes.

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