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Junge Christen hinter Stacheldraht : Erlebnisse im Gefangenenlager für Jugendliche / Oskar Schnetter
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unübersehbaren Schlange neben- und hintereinander. Der ganze Plaz vor unserem Altar ist schwarz vor Menschen. Ich gehe an diesen Reihen vorüber, um ihnen zu diesem freudigen Ab­schied nochmals die Hände zu schütteln. In jeder zweiten oder dritten Reihe stehen Kameraden, mit denen ich noch vor einigen Stunden am Altar stand.

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Wie ich fast alle Reihen durchhabe, kommt mir ein Freund nachgelaufen: Ich möchte mich auch noch von Ihnen verab­schieden. Trotzdem es jetzt in die Freiheit und in die Heimat geht, muß ich sagen, es ist schade, daß ich heute schon weg muß. Ich hatte mich doch so auf die Jungenstunde heute und morgen ge­freut. Ich wäre gerne noch einige Tage geblieben." Auch das gibt es bei uns hinter Stacheldraht.

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Aber das, was wir hinter Stacheldraht angefangen haben, das Bibellesen, Händefalten, Besuchen der Gottesdienste, der Jungenstunden und vieles mehr, das wollen wir in der Heimat­gemeinde fortseßen.

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So rufe ich es Euch allen in Eure Heimatgemeinde nach:

,, Lasset uns aufsehen auf Jesus,

den Anfänger und Vollender unseres Glaubens!"

Und dazu:

,, Es gilt ein frei Geständnis in dieser unsrer Zeit, ein offenes Bekenntnis bei allem Widerstreit." ,, Schließet die Reih'n, treu laßt uns sein. Trifft uns auch Spott, freu unserm Goff!"

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