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Wittelsbacher im KZ / herausgegeben von Freiherr Erwein von Aretin
Entstehung
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Als die Nachricht kam, daß wir in einer Stunde bereit sein müßten, nach Deutschland zu fahren, erklärten zwei Militärärzte Mama als nicht reisefähig. Trotzdem mußten wir am 5. 10. fahren. Es war eine schreckliche Fahrt. Nach Innsbruck , wohin man sonst nur 3 Stunden braucht, waren wir wegen Pannen 10 Stunden unterwegs. Als wir ankamen, war Mama schrecklich ermüdet.

Wir erfuhren, daß bestimmt worden war, daß wir von Mama ge­trennt und sofort weiterreisen sollten. Der Zug wurde unsertwegen eine Stunde lang angehalten, aber, Gott sei Dank, tamen wir doch wegen der vielen Pannen zu spät.

Mama wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sie Irmingard vor­fand, die am Gardasee war. Sie war dort nachts mit schwerem Typhus und 41° Fieber aus dem Bett geholt und nach Innsbruck gebracht worden.

Wir übernachteten im Hotel und so konnten wir Mama in der Frühe noch einmal sehen. Als wir wegmußten, erfuhr Mama nur, daß wir auf ein Schloß im Thüringer Wald fämen, wohin Irmin­gard später nachkommen würde.

In Weimar angekommen, blieben wir eine Woche, bis man uns sagte, wir fämen in ein Schloß in der Nähe von Berlin .

Wir kamen dann nicht in ein Schloß, sondern am 13. 10. 44 in das KZ.- Lager Oranienburg- Sachsenhausen bei Berlin . Nachbar von uns war Schuschnigg ."

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Im Lager war daß wir da water Ende Februar, daß wir von Ora in ein Privathaus war Lüge.

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