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Das Unheil trifft die Kronprinzessin und ihre Kinder
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So sammelte sich im Sommer 1944 das ganze Unheil über der Kronprinzessin und ihren Töchtern. Sie hatte sich, wie schon berichtet, in die Dolomiten begeben. Hier pacte die Gestapo zu. Am 27. Juli 1944 wurde sie verhaftet.
Die ganze erschütternde Leidensgeschichte der Kronprinzessin und ihrer jungen. Töchter schildert knapp ein Brief der Prinzessin Hilda an den Kronprinzen vom 4. September 1945. Es war die erste Nachricht, die den besorgten Vater erreichte. Der Brief ist im großherzoglichen Schloß in Luxemburg geschrieben, wohin die Kronprinzessin und ihre Töchter zu ihrer Tante, der Großherzogin und Schwester der Kronprinzessin gebracht worden waren, als sie in den Höllen der Konzentrationslager von Offizieren der alliierten Invasionsarmeen gefunden worden waren:
,, Lieber Papa!
Wir sind froh, eine Schreibgelegenheit zu haben, wo man weiß, daß der Brief auch sicher ankommt, und gute Nachrichten von Dir bekommen zu haben. Ich weiß nicht, ob Du schon Genaueres über unsere Festnahme gehört hast.
Wir wurden am 27. Juli 1944 in San Martino verhaftet. Das einzige, worüber uns die Gestapo fragte, war: Wo Du wärest, mit wem Du in Florenz umgingest, denn Du hättest öfters den Stauffenberg empfangen und so fiele der Verdacht auf Dich, in das Attentat vom 20. Juli verwickelt zu sein.
Mama wurde andauernd verhört, ins Kreuzverhör genommen und auch wir wurden öfters verhört. Unserer Aussage, daß wir nicht wüßten, wo Du seiest, da Du nicht in Meran angekommen wärest, wie wir erwartet hatten, schenkten sie teinen Glauben. Auch sagten sie, es wäre angegeben worden, daß Du nach Meran kämest und dort wären auch schon die Zimmer bestellt gewesen, aber man könnte Dich nicht finden.
Am 13. 8. mußten wir von San Martino weg und wurden, da es wegen Mamas gesundheitlichen Zustandes nicht anders möglich war, auf die Seiseralm gebracht, und von dort nach Plan di Gralba. Dort erkrankte Mama an Rippenfellentzündung mit hohem Fieber.
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