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Es waren die Alliierten mit ihrem linken Flügel bereits an Piom. bine herangekommen, als ich am 19. Juni mich entschloß, meine fiftive Abreise zu bewerkstelligen. Ich verabschiedete mich von verschiedenen Leuten, gab vor, erst zu meiner Frau und dann nach Meran in einem mir zur Verfügung gestellten Privatauto zu fahren und ließ unser Gepäck auf einem Handkarren nach dem Gepäckdepot der Eisenbahn schaffen, von wo es später auf einem anderen Handkarren nach der Via della Mantellate gebracht wurde.
Gegen Abend traf ich mit Baron Fraunberg dort ein. Bald erschien auch Grammacini, der für eine ausreichende Verproviantierung gejorgt hatte.
Die nächsten Wochen waren für mich eine arge Geduldsprobe. Um nicht erkannt zu werden, durfte ich in meinem Verstec nicht an das Fenster gehen. Lesen und Kartenspiel bildeten den einzigen Zeitver. treib. Um nicht steif in den Gliedern zu werden, trieb ich jeden Morgen 20 Minuten Zimmergymnastik, solange die Ernährung einiger maßen ausreichend war.
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Am 2. August erreichte mich die Kunde von dem verfehlten Attentat eines Obersten, Graf Stauffenberg , gegen Hitler , das Massenhinrichtungen der Teilnahme Verdächtiger zur unmittelbaren Folge hatte. Der Attentäter selbst war mir unbekannt, wohl aber kannte ich seit vielen Jahren seinen Onkel, der Großmeister des Bayrischen Ritterordens vom Heiligen Georg war. Er hatte mir stets zu Neujahr und zu meinem Geburtsfeste geschrieben, was dank der über mich verhängten Briefkontrolle der Gestapo nicht entgangen war, die wissend, daß ich öfters bei der Baronin Franchetti geweilt, dort um 3 Uhr morgens nicht nur Nachforschungen nach meinem Verbleib anstellte, sondern auch frug, ob nicht in letzter Zeit ein Graf Stauffenberg dort geweilt habe und die Vorlage des Fremdenbuches forderte.
Gleichzeitig vernahm ich, daß wenige Tage nach meinem Verschwinden ein Auto der SS. an meiner bisherigen Wohnung vorfuhr, dem ein Beauftragter des Reichsführers SS. entstieg, der sich erbot, mich nach Oberitalien zu bringen. Die Baronin Fraunberg sagte ihm, ich sei dahin bereits abgefahren. Nachdem ich aber in Oberitalien nirgends aufzuspüren war, wurde in Florenz eine Nachsuche angeordnet. Ich durfte meinem Schöpfer danken, den Klauen der Gestapo entgangen zu sein, denn zweifellos hätte man versucht, mich der Mitschuld an dem Attentat gegen Hitler zu bezichtigen.
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Am Vormittag des 14. August verließ ich nach 58tägigem Verbleib das Haus in der Via della Mantellate und begab mich in den Palazzo Vecchio , wo mich die dort befindlichen englischen Offiziere auf das höflichste begrüßten."
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