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Wittelsbacher im KZ / herausgegeben von Freiherr Erwein von Aretin
Entstehung
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Als Anfang August der Krieg außer Frage stand, entschloß sich Kronprinz Rupprecht seiner Ablehnung dieses verbrecherischen Wag­nisses dadurch Ausdruck zu geben, daß er mit seiner Familie das Land verließ. Er selbst begab sich zunächst zu seinem Bruder Prinz Franz von Bayern , nach Ungarn , während die Kronprinzessin mit ihren Kindern nach Luxemburg reiste. Prinz Albrecht brachte seine Familie nach Ungarn .

Da gelang der Gestapo ungefähr zur gleichen Zeit ein großer Schlag. Nach jahrelangen Ermittlungen wurde ein weitreichender Kreis bay­rischer Monarchisten, der unter Führung des Freiherrn von Har= nier stand, verhaftet. Den klarblickenden, heimattreuen Männern wurde wegen Hochverrats der Prozeß gemacht.

Was lag für die Gestapo näher, als Kronprinz Rupprecht mit diesen Hochverrätern" in Verbindung zu bringen und so den lang erstreb­ten Schlag gegen die verhaßten Wittelsbacher zu führen.

In Abwesenheit des Kronprinzen Rupprecht wurde zunächst Frei­ herr von Redwig mehreren langen Verhören bei der Gestapo unter­zogen. Das Ziel war, einen Zusammenhang der verhafteten Monar­chistengruppe mit dem Kronprinzen nachzuweisen. Außerdem behaup­tete die Gestapo , daß die erfolgten Verhaftungen von mehreren hun­dert Monarchisten die Ursache der Abreise des Kronprinzen und seiner Familie gewesen seien, womit diese Abreise selbst zur Flucht ge= stempelt werden sollte.

Um es der Gestapo unmöglich zu machen, in seiner Abwesenheit dennoch einen solchen Beweis einer konspirativen, hochverräterischen Tätigkeit zu konstruieren, entschloß sich Kronprinz Rupprecht, zunächst nach Bayern zurückzukehren. Er wurde auch sofort einem Kreuzver­hör der Gestapo unterzogen. Man suchte ihn zu belasten, um gegen die Familie vorgehen zu können. Aber der Versuch mißlang.

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