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Wittelsbacher im KZ / herausgegeben von Freiherr Erwein von Aretin
Entstehung
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bruch des Nationalsozialismus durfte vor allem kein Vakuum ent­stehen, keine herrenlose, schreckliche Zeit". So rasch wie möglich mußte in einem solchen Falle Bayern wieder eine geordnete Regierung er­halten.

Mit aller gebotenen Vorsicht gelang es Freiherrn von Redwitz drei hervorragende Männer zu gewinnen, die sich dieser Aufgabe und der Person des Kronprinzen zur Verfügung stellten: den früheren Reichs­wehrminister Dr. Geßler, den früheren bayerischen Gesandten und bevollmächtigten Minister Franz Sperr und den früheren bayri­schen Handelsminister Dr. Ha mm. Sodann wurden die wichtigsten staatspolitischen und staatsrechtlichen Vorbereitungen in die Wege ge­leitet und weitere Persönlichkeiten gefunden, die für die Besetzung wichtigster Stellen geeignet waren. Besprechungen mit dem Kron­prinzen mußten, um der wachsamen Gestapo keine Handhabe zu bieten, so selten als möglich sein.

Weitgehende Uebereinstimmung der Ansichten aller Beteiligten schuf ein enges Vertrauensverhältnis, das sich in den folgenden schweren Jahren wunderbar bewährte.

Die Tätigkeit dieses auf Vertrauen und Zuverlässigkeit gegründeten engen Kreises führte im Laufe der Jahre, als Kronprinz Rupprecht, sich schon außer Landes befand, seine Teilnehmer mit anderen Wider­standsgruppen. zusammen, auch mit solchen, die später mit den Er­eignissen des 20. Juli 1944 in Verbindung gebracht wurden.

So kam es, daß Geßler, Sperr und Hamm nach dem Atten­tat auf Hitler am 20. Juli 1944 ebenfalls verhaftet wurden. Sperr und Hamm fanden dabei den Tod durch Henkershand.

Hier muß auch noch zweier Männer gedacht werden, die zwar anderen Gruppen angehörten, aber als bayrische Monarchisten mit den Vertrauten des Kronprinzen in ständiger Verbindung standen: es waren dies, der Bruder des Kabinettschefs, Graf Rudolf Marogna­Redwig und Karl Ludwig Freiherr zu Guttenberg. Ersterer wurde 1944 hingerichtet. Guttenberg fand am Tage der Einnahme Berlins durch die Russen- wahrscheinlich den Tod durch fanatische SS.­Leute in den Ruinen Berlins . Seine Leiche wurde nie gefunden.

Im Frühjahr 1939, als der Kronprinz die Ueberzeugung gewann, daß Hitler zum Krieg entschlossen sei, veranlaßte er, um das drohende Unheil vom Volf abzuwenden, ungeachtet der tötlichen Gefahr, in die er sich damit begab, einen ihm von früher her bekannten englischen Diplomaten, nach München zu kommen. Kronprinz Rupprecht teilte dem Besucher in vorsichtiger, wohlabgewogener Weise seine Befürch tungen mit, um so im Rahmen seiner Möglichkeiten das Seine zur Verhinderung des Völkermordens beizutragen.

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