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Wittelsbacher im KZ / herausgegeben von Freiherr Erwein von Aretin
Entstehung
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Mordpla

Feuerwehr hißt die Hakenkreuzfahne

Es war so manches, was dem braunen Diktator nicht gefiel! Mit ge­lassener Ruhe hatte sich der Kronprinz von vornherein geweigert, auf seinem Palais in München die Hakenkreuzfahne zu hissen. Nachdem die Gauleitung wiederholt die Unterlassung der Beflaggung mit großer Grobheit beanstandet hatte, stellte sie diese Forderung immer wieder, schließlich mit der Drohung, die Fahne mit Gewalt durch ihre Leute hissen zu lassen. Als bei der nächsten Gelegenheit, bei der eine ,, freiwillige" Beflaggung befohlen war, wieder keine rote Fahne zu sehen war, versuchten Leute der Gauleitung, sich mit einer mitge­brachten Hakenkreuzfahne den Eingang zum Palais zu erzwingen. Als man sie, mit einem Hinweis auf den geplanten Hausfriedens­bruch, abwies, erschien nach einiger Zeit die Feuerwehr mit großen Steigleitern und befestigte an den Schneegittern des Daches die Fahne des deutschen Unheils.

Es war ein schlechter Triumph der Gauleitung, denn die vielen Zuschauer dieses Schauspiels verbreiteten die Geschichte in der gan­zen Stadt und alles lachte oder empörte sich über die Unverschämtheit der Nazi, nicht über die Wittelsbacher . Und wem es bisher nicht aufgefallen war, daß das kronprinzliche Palais nie beflaggt war, der erfuhr es jetzt. Schließlich mußten nach einigen Tagen die Fahnen wieder durch die Feuerwehr herunter geholt werden, zur Freude vieler Zuschauer.

Aber dieses kleine Abenteuer war nur der Vorläufer wichtiger und gefährlicher Dinge.

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