Print 
Wittelsbacher im KZ / herausgegeben von Freiherr Erwein von Aretin
Place and Date of Creation
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

hern

von ihrer e es nicht, n Königs Ende 1932 der Hitler:

1923, et­ur noch die ttatur hin, tische, bzw.

ublit scharf St verftan­m und die allem für begeistern nislosigkeit

In der gan annahm. gelüfte der ialisten. perfiel nun den Teufel örderte ihn,

o es feine Snlichkeiten, cer wirtlid

die Gefahr chre eigent

den beiden el, und der [ ſen wurde,

ritte Kraft, das König­

tum. Und es gab ein Könighaus, volksverbunden, schlicht und einfach, aber dennoch in allen Aufgaben des Regierens und Herrschens er­fahren: die Wittelsbacher . Wäre nicht der allmächtige Zentralismus am Werke gewesen, Bayern hätte damals seinen eignen Weg der Gesundung und des Aufbaues unter weiß- blauen Fahnen wählen fönnen.

Und dieser Versuch wurde damals auch geplant. Aber er gelang nicht, denn es fehlte den Männern am Steuer des Staates die Ent­schlußkraft. Und heute ist es müßig, darüber zu rechten, ob ein solcher Versuch, wenn er wirklich unternommen worden wäre, die Rettung Bayerns und vielleicht damit ganz Deutschlands bedeutet hätte, oder nicht.

In den ganzen Jahren nach der Revolution von 1918, vor allem aber nach dem Hitlerputsch, hatte der Bayrische Heimat- und Königs­bund in aller Stille gewirkt. Es war aber nicht so, als ob, wie bei .irgendeiner neuen Partei, die Reklametrommel gerührt und die Pro= paganda- Trompete hätte geblasen werden müssen, um den monar­chistischen Gedanken im Bayrischen Volk erst künstlich zu züchten. Er war immer lebendig! Worauf es dem Heimatbund ankam, das war lediglich, die überall vorhandenen monarchischen Kräfte zu sammeln, damit sie selbst sich ihrer Zahl bewußt würden und damit die deutsche und die Weltöffentlichkeit merken sollten, daß es in Bayern wenig­stens noch einen Weg der Vernunft und der Erfahrung gab, den das Volk zu gehen bereit gewesen wäre, zwischen den beiden Gefahren des Bolschewismus und des Nazismus mitten hindurch. Die vom Bay­ischen Heimat- und Königsbund durchgeführten Hunderte und aber Hunderte von Versammlungen in Stadt und Land bewiesen immer deutlicher, was zu beweisen war: daß das Bayrische Volk genau fühlte und verstand, wo seine Rettung zu finden war. Es gab bald in feiner bayrischen Stadt und in keinem bayrischen Dorf einen Ver­sammlungsraum, der groß genug gewesen wäre, die zahlreich herbei­strömenden Besucher zu fassen, wenn der Heimatbund zu einer Ver­sammlung eingeladen hatte.

Je mehr die Hitlergefahr anwuchs, um so mehr merkten auch die Führer der nichtkommunistischen Arbeiter, also die Sozialdemokraten in Süddeutschland, daß ihre Partei nicht mehr die Macht besaß, das drohende Verhängnis aufzuhalten. Diese Männer, mit Erhard Auer an der Spike, waren damals schon bereit, einer bayrischen konstitu­tionellen, freiheitlichen Monarchie( wann wäre eine bayrische Mo­narchie etwas anderes gewesen?) nichts in den Weg zu legen, ja sie zu unterstützen.

Wie recht diese weitblickenden Arbeiterführer hatten, bewies dann das Geschehen nach der Machtergreifung Hitlers . Statt zum General­

15