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September
Über Nacht sind die Bäume am Hang gelb geworden. Die Wege,
blattüberworfen, sind lang
und sprühn, als wenn Gold darauf läge.
Der schwergewordene Fluß geht bang
durch den Fels, ströhnend, träge.
Alles liegt traumreich und stumm, und der Wald, als ob er nicht lebte, ist mit den Nebeln vereint.
Die Furchtsamen schauen sich um, wo die Sonne entschwebte,
denn der Himmel weint.
Die Wolken ziehn dumpf und taub, als fühlten sie ihr Gewicht.
Und das Schloß im wehenden Laub ist wie ein Blick voller Staub
aus einem verwelkten Gesicht,
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