Flüchtlinge
So saßen sie und bargen ihre Häupter
in ihren Händen wie in einem Schoß
und wurden noch entfernter, noch betäubter, als wüchsen sie sich aus sich selber los,
um mehr zu sein, nur Seele, gut und groß.
Und manche starrten vor sich hin und kamen mit ihrem müden Blick bis an den Rand des Möglichen und hatten keine Namen und keinen Willen mehr, nur eine Hand,
die nach der Stirne tastete und fand,
als nähme sie den Wahnsinn. Manche griffen mit stummen Gesten tief in ihr Gesicht und fanden es so seltsam ausgeschliffen wie ein Gefäß, und ihrer Hand Gewicht
zerbrach es leicht, wie man ein Glas zerbricht.
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