gekostet hatte. Es waren nur sechs Wochen gewesen, und doch, wie fern lag die Welt, aus der er kam! Mit jedem Tag wuchs seine Müdigkeit. Bald würden die letzten Reserven des Körpers verbraucht sein. Wieviel länger aber könnte ihn dann sein Wille noch aufrechterhalten? Das Essen war so ungenügend, daß er meinte, er könne sich den Tag abzählen, an welchem seine letzte Kraft verzehrt sei. Der Hunger wurde derart übermächtig, daß er ihn nicht einmal nachts in Ruhe ließ. Mehr und mehr wurde er in das Gefühl unbedingter Hoffnungslosigkeit verstrickt. Noch war er zu neu im Lager, um die verborgenen Hilfsmittel zu kennen, die selbst in einer solchen Umgebung Erleichterung bringen können und noch lag die Gewöhnung nicht mildernd über seinen Tagen. Einzig der Halt des Glaubens blieb und die Hilfe durch den Nebenmann, der in der nämlichen Not leben mußte. Aber er fürchtete in diesen schlimmen Wochen, es möchte ihm eines Tages sogar zum Gebet die Kraft fehlen. Er lebte in einer Baracke, die ursprünglich für 60 Menschen vorgesehen war. Seit Herbst 1943 hausten über 300 Häftlinge in ihr! Der Leser wird gut tun, nicht darüber hinzuhuschen, sondern es sich zu vergegenwärtigen, mitsamt der Vorstellung, er selbst müsse so hausen! Im Schlafraum standen die Betten dreischichtig übereinander. Die Menschen waren so gepfercht, daß sie im Schlafen unbeweglich auf der Seite liegen mußten. Ein ekelerregender Geruch erfüllte den Raum. Das alles wurde noch erschwert durch den Schmutz der Lagerstätten, deren Stroh der Streu eines verwahrlosten Stalles glich. Wie erschöpft muß man sein, hier noch Schlaf zu finden? War dies alles nicht Strafe und Qual genug? Und
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