genden, die erst dann erblühen, wenn sie nicht mehr der Vernichtung dienstbar gemacht werden können, dafür aber unser Leben an jedem Tage erfüllen; wenn sie nicht mehr des Rausches der Kriegsbegeisterung bedürfen, um entzündet zu werden.
Will man erkennen, worauf das nationalsozialistische System in letzter Konsequenz zusteuerte, dann darf man an den Konzentrationslagern nicht vorübergehen. Sie sind ein Beispiel für viele sonst schwer erklärbare Erscheinungen des Dritten Reiches . Es erscheint heute vielen Deutschen unleidlich, auch nur ein Wort über diese Lager zu hören; sie haben es schon so oft vernommen! Gewiß, auch der besten Sache wird man schließlich müde, und gegen das Trommelfeuer der Propaganda sind wir mit Recht miẞtrauisch geworden; entbindet uns diese Vorsicht aber der Pflicht, nachzudenken? Das ist der entscheidende Punkt: Wir sehen gerade an der Erscheinung der Konzentrationslager so viel, das uns zu einem Halt der Besinnung zwingen sollte. Oft sind es scheinbar nebensächliche Beobachtungen, die uns einen Durchblick öffnen können auf jene düsteren Gründe der Gewalt, die wir durchschritten haben.
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Wenn man einen Mann fragt, der längere Zeit in einem solchen Lager verbracht hat, was ihm die meiste Beschwer bereitet habe nicht gerechnet die Qual des Hungers und die Plage der schweren Arbeit, so hört man oft, daß eine scheinbar unbedeutende Tätigkeit, das sogenannte , Bettenbauen, sie besonders gequält habe. Auch Herr van N., der drei Jahre lang diese urpreußische Kunst hatte üben müssen, berichtete, es hätte ihm oftmals ein wahres Alpdrücken bereitet, wenn er nur von fern daran erinnert
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