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Reichtums und überließ sich gehorsam der neuen Staatsgewalt, die im preußischen Industrie- und Militärregime, zum Nachteil der konservativen südlichen Reichsteile, ihren stärksten Rückhalt hatte. Wieder schien es Gewinn, sich zu ducken und dafür Behagen und Glanz einzutauschen. Nur Wenige wandten sich von dem Getriebe ab und suchten abseits vom offiziellen Deutschland die ewige Ordnung. Das Wort vom, Heimlichen Deutschland' entstand. Dieses Deutschland ruhte mit seinen Wurzeln tief im Volk. In der, Jugendbewegung' trafen sich, gärend und noch unklar, Kräfte der Erneuerung und Besinnung. Wiederentdeckte Dichter, wie Stifter und Hölderlin , und einsame Warner, wie Stefan George und Rilke , sammelten jene Menschen um sich, die sich vom Ruhm nicht verblenden ließen. Ja, soweit griff dieses, Heimliche Deutschland ' in die Vorkriegswelt hinein, daß Kaiser Wilhelm II. mit seinen Kunstambitionen, seinen Denkmälern, Hofdichtern und Prunkmalern gar nicht ernst genommen wurde, daß man insgeheim und zuweilen auch öffentlich diesen kaiserlichen Betrieb belächelte. Die Sehnsucht nach dem Reich' blieb trotz aller Machtentfaltung ein unerfüllter Traum, der noch einmal in den ersten Kriegsmonaten des Jahres 1914 die deutschen Menschen in ein begeistertes Opfer hineinriẞ. Und dann versank all das in der Niederlage von 1918.
Was war von dem alten Prunk geblieben? Mit Mühe rettete sich ein armer Staat aus dem Zusammenbruch. Wieder standen rings um Deutschland übermächtige Nachbarn. Und bald war vergessen, daß Macht allein keinen Staat bilden kann. Träumer und Rechner, in einem merk
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