Maß der Unterdrückung. Wir haben den verhängnisvollen Weg unseres Volkes miterlebt und das Fortschreiten des Unheils miterlitten, an uns ist es jetzt, in ehrlicher Prüfung den neuen Weg zu suchen.
Für die Rückblicke auf die Konzentrationslager, die wir in unsere Betrachtung einfügen wollen, beziehen wir uns auf den Bericht eines ausländischen Wissenschaftlers, Herrn van N., der drei Jahre, von 1942 bis 1945, im Konzentrationslager zu Dachau verbracht hat und verwandtschaftliche Beziehungen nach Deutschland hin besaß, ohne jedoch mit den Verhältnissen im Dritten Reich vertraut gewesen zu sein. Er brachte ausreichende Sprachkenntnisse mit, empfing aber die Eindrücke dieser Zeit unmittelbarer, als es einem Deutschen , der in den Jahren der NSErziehung das Staunen hatte verlernen müssen, möglich gewesen wäre.
Ein geringes Vergehen, das in seinem Lande höchstens eine kleine Geldstrafe gekostet hätte, genügte, ihn der deutschen Polizei zu überliefern. Er hatte vergessen, seinen Grenzschein verlängern zu lassen. Deshalb war er festgenommen und ins Gefängnis geworfen worden. Nun saẞ er zum erstenmal in einer Kerkerzelle! In den Anfangstagen war er noch wohlgemut und erwartete, in kurzer Frist freizukommen. Wurde er denn nicht außerordentlich höflich behandelt? War der Kommissar beim Verhör nicht von einer geradezu erstaunlichen Liebenswürdigkeit? Dem Gefangenen fehlte damals noch der Maßstab für den Hohn dieser Teufelshöflichkeit. Er begriff nicht, daß man einem Wehrlosen gegenüber sich gelegentlich das Pläsier glatter Gesten leisten kann.
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