phiſchen Geſellſchaft nicht würdig« zurückwies. Wo nichts als das Streben nah| trachter auftüni reiner Wahrheit fein- darf, wurde unkritiſch die Würde, die Autorität der wichtig war ni > Organiſation als das Ausſchlaggebende anerkannt. Das iſt die beſchränkte[chaftsmittel al Überheblichkeit, die jede Fälſchung entſchuldigt, wenn ſie nur»deutſch « iſt. Denkinhalten,| Die- deutſche Schulphiloſophie iſt auf dem Wege, in ihrer Geſamtheit zur der Schatten,
[dcologie zu werden. Die Metaphyſik eines Heidegger und Hartmann iſt nie etwas anderes gerveſen.
4. Pädagogik i| 1,
Die deutſche Pädagogik iſt Ideologie. Es gibt ſeit 1937 eine»pädagogiſche Politik«. Der Reichserziehungsminiſter hat zur Vertretung dieſes Fachs einen Doktor Th. Scheffer an die Univerſität in Jena berufen. Die am 4. Juni 1937 tums, daß kei gehaltene Antrittsvorleſung dieſes Herrn Scheffer liegt gedruckt vor(Langen= verweltlichend ſalza 1937). Was er über den poſitiven Inhalt der pädagogiſchen Politik vor= E| und dey Maſte bringt, iſt nichts Neues: Geſchichte, Sprachpflege, Heimatkunde. Aber»es j
Verein handelt ſich darum, für einen totalen Staat eine totale Volksgemeinſchaft durch ut Gf 7
Cälariomus dazu den Beifg
cine totale Erziehung zu ſchaffen«(S. 8). Und warum dieſe Totalitäten? Weil| daß von ihm
nach der Meinung des pädagogiſchen Politikers in der Welt ein totaler Krieg| E m
M mus erſchüttert, England angekränkelt(S. 25), der Bolſchewismus kämpft in| Re M
E rettet werden, der da vorſpringt und»einen Zipfel des Mantels Gottes, der| fie Lt
E| durch die Weltgeſchichte rauſcht, erhaſcht«(S. 27). Deshalb ſoll die pädago=| lende d öhepu
100 giſche Politik dem Führer das totale Volk als Gefolge ſtellen(S. 29). 104 er gern
0 Iſt das Wahnſinn? Noch nicht. Ein von Minderwertigkeitskomplexen und| iE dit
|(| Verfolgungswahn gepeinigter Menſch ſicht die ganze Welt immer im Aufruhr R} be A 1!
e| glückliche Mann ſeine Phantaſien an einer Univerſität vertreten darf, leicht ein| iſ bei E ſind
10 Maeſſenwahnſinn werden kann. Aber Wollen und Können- die Armut der Vl fie 4a hen 1
F didaktiſchen Gedanken beweiſt das- ſtehen in einem zu kraſſen Mißverhältnis| Gr rh ihre
MY zucinander. Alſo entwickelt ſich daraus nur Ideologie: ein verkrampftes Wol= D, welch 1E len mit Inhalten ohne Wirklichkeit, ohne Wahrheit und Wert, brutaler Zwang D! A gegen Andersdenkende, gegen- Wiſſende, unmenſchliche Quälereien echter|}
i Peſtalozzileute. Solche ideologiſchen Krämpfe haben in der Pädagogik noh“J Dis Wenig
“Y immer mit dem Untergang de- ldeologen geendet. Geblieben iſt ſtets die| Peutlchland 7
% hs Kantſche Löſung, Kinder nicht der Gegenwart, ſondern zu einem zukünftigen| Aleninſtink
18 beſſeren Zuſtand des menſchlichen Geſchlechts, das iſt: der Idee der Menſchheit L D Orkriec
T2 und deren ganzer Beſtimmung, zu erziehen.|| O macht
2 ng R’ 5, Die Wiſſenſchaft als Erzeuger von ldeologie| tionären Lo Wir haben für die Entſtehung der Ideologie aus der deutſchen Wiſſenſchaft nile galt al unter der faſchiſtiſchen Diktatur nur Beiſpiele gebracht. Vollſtändigkeit an=- pri el: Wen "ität d
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