Flugzeuge auf uns los, aus denen es heftig knatterte. Eines der Flugzeuge schoß vielleicht drei Meter über uns weg, die beiden anderen lagen etwas zurück und vielleicht zwanzig Meter hoch. Es sah aus wie eine Jagd. Und etwa hundertfünfzig Meter entfernt von uns berührte das erste Flugzeug den Boden und verschwand hinter einem Korn- hügel, hinter dem es krachte und eine schwarze Wolke hochstieg.
Wir rannten mit dem Wachtmeister, der entsichert
hatte, dorthin. Die beiden anderen Flugzeuge schossen:
nicht mehr, sondern brausten davon.
‚Es ist ein Amerikaner!‘ dachte ich im Laufen. Als wir näherkamen, brannte das Flugzeug lichterloh und die Bordmunition explodierte mit wildem Knallen. Überall schlugen die Kugeln regellos ein.
„In Deckung!‘ schrie der Wachtmeister, aber zwei an- dere und ich waren bereits im Eisenbahngraben weit voraus und hörten nicht auf ihn. Ueberall knallten die Kugeln wild umher. Wir sahen einen Mann etwa sechs Meter vom Flugzeug entfernt liegen, der schrie. Ein Acker- knecht und ich holten ihn herein. Es war so heiß, daß es uns die Augenbrauen versengte. Als wir ihn im Graben hatten, sahen wir, daß es ein deutscher Oberleutnant war. Er war schwarz im Gesicht, seine Zähne waren klein und braun geworden, ich verband ihn mit Päckchen, die eine inzwischen herbeigekrochene Militärpatrouille mir reichte.
Ich bekam abends einen Schlag Suppe extra, aber daß amerikanische Jäger einen deutschen Jäger hier abschie- ßen konnten, das erregte uns Gefangene sehr. Was bedeu- tete das?
192
der die das t um den rüch 80d sch Star;
Aug
Weise


