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Ich saß in einem alten Städtchen Nordvirginias auf der Holzterrasse einer alten Cafeteria und trank an einem ausgezeichneten chilenischen Wein. Es war Mittag, die Dorfstraße lag leer, die Jalousien waren an allen Häusern herabgelassen, und die Einwohner lagen umher und ließen die Zeit vergehn, denn es war drückend heiß.
Plötzlich rannte ein kleiner Negerjunge mit einem Pakken Zeitungen heran, schwenkte eine Zeitung in der Hand und schrie: ,, Germans bomb Almeria!... Germans bomb Spain!"
Die Fenster und Türen öffneten sich, die Straße füllte sich mit diskutierenden Gruppen, die, die Zeitung in Händen, die Deutschen verfluchten. Eine mächtige Erregung lief durch das friedliche Städtchen. Die Schüsse, die deut sche Kreuzer abgefeuert hatten, waren in die Sommerstille dieses verträumten Landstädtchens hier eingeschlagen.
Ich war ein Deutscher, aber die Untaten meiner ,, Volksgenossen" verfolgten mich bis hierher. Wir alle waren einfache Leute, die nichts wollten als Frieden, jene aber wollten schießen. Und sie schossen so lange, bis auf sie geschossen wurde. Ich war ein Deutscher, und ich schämte mich meines Vaterlandes, das ich trotzdem liebte.
Ich hatte ihr durch einen Eisenbahnarbeiter einen heimlichen Brief zugehen lassen, sie möge nachmittags um die und die Zeit am Bahnhof Rochau sein. Dort pflegten wir
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