Ich liege auf der Pritsche, bereit, sofort aufzuspringen. Die Gedanken fangen an sich zu verwirren. Es ist kalt in der Zelle, ich friere wie ein Hund. Ich höre es draußen zehn schlagen. Ich bin fertig.

Ich weiß nicht mehr aus noch ein, es ist ja alles sinnlos, das alles. Es schlägt elf Uhr. Ich bin von der nutzlos verschwendeten Energie wie gelähmt. Es ist alles egal. Ich liege mit offenen Augen. Es schlägt zwölf Uhr. Sie kom­men nicht mehr, und wenn sie kommen, ist es egal. Müde, müde bin ich. Endlich, gegen halb zwei, rasseln die Schlüssel, die Tür geht auf. Ein bleicher, böser SS- Posten: ,, Los, mitkommen! Vernehmung!"

Ich stehe auf wie gerädert und gehe mit.

Einen frischen, ausgeruhten Mann will er nicht zur Ver­nehmung. Er soll seine Nerven bereits verloren haben, ehe es anfängt.

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Die ,, Lluvia del Oro"- Bar war voll von Männern, die tranken und rauchten und durcheinander schwatzten. Da­zu krähte das Grammofon einen weinerlichen, blecher­nen Tango.

Wir sahen, wie ein Indio, nur mit einer Hose bekleidet, den anderen Männern die Zielsicherheit seines Blasrohrs bewies. Er schob einen kleinen Pfeil in das fast manns­lange Rohr und setzte es an den Mund.

Es wurde still im Bolicho, alle Männer starrten ge­spannt auf ihn. Der Indio, ein häßlicher, muskulöser Gök­

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