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einem Dritten gegenüber irgend etwas über die zu seiner Kenntnis gelangten Einzelheiten des Prozesses oder seiner Zusammenhänge verlauten zu lassen. Der Vorsitzende verpflichtet alle Beteiligten hierzu durch Eid!"
Die Worte des Gerichtsvorsitzenden kamen auf die Menschen zu, packten sie, umgaben sie wie eine Klammer, aus der es kein Entrinnen gab.
,, Das Gericht kommt zur Vereidigung!"
Die Klammer zog sich fester, umspannte die Brust, lähmte die Arme und Beine, machte den ganzen Körper steif und willenlos. , Heinrich Möller, geboren am 11. April 1889 in BerlinReinickendorf...", schnarrte die Stimme vom Richtertisch.
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Eine der dunkelgrünen Uniformen in der Anklagebank faẞte den Bäckermeister am Arm, führte ihn vor das Richterpodium. Im Saal war atemlose Stille.
,, Ich spreche Ihnen den Eid vor-: Ich schwöre bei Gott dem Allmächtigen, keinem Dritten gegenüber irgend etwas über die zu meiner Kenntnis gelangten Einzelheiten dieses Prozesses oder seiner Zusammenhänge verlauten zu lassen..." Die Worte schleppten sich durch den Saal, dann stieg die Stimme des Gerichtsvorsitzenden steil an-: ,, Schwören Sie!"
Bäckermeister Möller, der klein und gedrungen, einsam und eingeschüchtert vor dem Richtertisch stand, zuckte zusammen. Langsam hob er den rechten Arm, drei Finger ausgestreckt, sagte stockend, mit vibrierender Stimme: ,, Ich schwöre es."
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Die Menschen saßen verloren und verlassen. Fiel ihr Name, erhoben sie sich schwerfällig und gingen mechanisch neben den dunkelgrünen Uniformen her. Das feiste Gesicht mit den rötlich leuchtenden Schmissen wartete vorn auf sie, nahm ihnen mit gleichbleibendem, maskenhaft starrem Gesicht ihren Eid ab.
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