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Baumann erwachte aus seiner Lethargie. Er überquerte den lichtüberschwemmten Verkehrsplatz, ging hastig auf den dahinterliegenden Tiergarten zu, konnte nicht schnell genug in das schützende Dunkel der Bäume, der weiten Parkanlagen kommen.
Stille. Plötzliche, wohltuende Stille. Mitten im rastlosen Leben Berlins . Baumann setzte mechanisch einen Fuß vor den andern. An nichts mehr denken! Alles vergessen... Vereinzelte Passanten, Pärchen, die sich umfaßt hielten, kamen ihm entgegen. Überall zweigten Wege ab, die sich nach wenigen Schritten im Dunkel des Tiergartens verloren; das Laub der mächtigen, dicht stehenden Bäume hüllte selbst hier an der hell beleuchteten Charlottenburger Chaussee den Fußweg in grünliches Dämmerlicht. Scheinwerfer vorbeisausender Autos glitten rasch über die breite Ausfallstraße, nur das summend anschwellende und sich wieder entfernende Singen der Reifen war zu hören und die eigenen Schritte sonst kein Laut.
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Baumann war auf einmal unheimlich zumute. Hinter jedem Busch, hinter jedem Baum schien jemand auf ihn zu lauern. Er lauschte angespannt. Nur das Knirschen seiner eigenen Schritte war zu hören: tapp, tapp... Die Stimme des Inspektors drängte sich jetzt in den Takt seiner Schritte: ,, Morgen früh...! Neun Uhr! Morgen -
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früh...!"
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Auf der anderen Straßenseite kam eine Straßenbahn; sie fuhr langsamer, näherte sich einer Haltestelle. In raschem Entschluß rannte Baumann auf die Bahn zu.
Nur wenige Fahrgäste waren in der Straßenbahn. Baumann wählte einen Platz vorn, setzte sich mit dem Rücken zu den Fahrgästen. Der Schaffner kam. Baumann zahlte, ohne aufzusehen, brütete vor sich hin. Er fuhr dieselbe Strecke, die sie beide damals gefahren waren. An die Havel... Für ihn gab es jetzt kein
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