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Inspektor Diebold versuchte in einer Atempause des Chefs, etwas zu seiner Verteidigung zu sagen: ,, Es ist..."
Generalinspekteur Heydrich ließ ihn nicht zu Worte kommen:
Ihren ganzen Apparat haben Sie in Bewegung gesetzt, und das sind die Ergebnisse! Sie sollten wissen, daß man die Führer als erste fassen muß, sonst sind sie über alle Berge!"
Diebold sah in das junge, energische Gesicht Heydrichs. Der ist nicht älter als ich, doch nur wenige haben solche Macht wie er! Ein Wort, eine Unterschrift von ihm entscheiden das Schicksal von Tausenden, dachte er.- Ich muß mich konzentrieren! Jetzt geht's hier um meine Sache! Ich bin schließlich auch damals bei ihm nur vorgelassen worden, weil ich berichtete, der Leitung einer Widerstandsgruppe auf der Spur zu sein... Und jetzt!? Bin ich bereits in Ungnade gefallen!?...
Der Generalinspekteur fixiert mich, ich muß reden! riß sich Diebold zusammen. Seine eigene Stimme klang ihm fremd, als er sagte: ,, Ich rechne bestimmt damit, daß die Überwachung des Bäckermeisters Möller weitere Ergebnisse bringen wird, Herr Generalinspekteur!" Er sprach gegen seine Überzeugung, doch ihm fiel kein besseres neues Argument ein. ,, Deshalb habe ich ja den Mann entlassen, denn meist..." Diebold konnte den Satz nicht beenden, so grob wurde er unterbrochen.
-
,, Kommen Sie mir nicht damit! Seit wann warten wir auf Zufallserfolge?! Wir arbeiten systematisch...!"
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