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XXIX
Inspektor Diebold hatte eine unruhige Nacht hinter sich, als er am nächsten Morgen zum Dienst kam.
Dieser Fall Wegner macht mich noch verrückt! Wenn Heydrich heute nur nicht wieder Rückfrage hält! Was soll ich dann berichten?!... Selbst zu Hause ist man schon kein Mensch mehr! Nervös, gereizt, die halbe Nacht geht einem dieser Fall Wegner im Kopf herum!
Diebold warf wütend seine Aktentasche auf den Schreibtisch. Ich sollte mir Kaffee bringen lassen. Der stellt einen wieder auf die Beine... Wo bleiben denn Eder und Meyer? Richtig, die wollten heute früh sofort dem Fall Buttler auf den Grund gehen! Man vergiẞt schon alles andere...
Er zündete sich eine Zigarette an, sah den Rauchwolken nach. Den Strehlke haben sie gestern auch nicht mehr auftreiben können... Der soll sich auf etwas gefaßt machen, wenn ich ihn jetzt auch wieder nicht erreichen kann! Er griff nach dem Telefon, rief das Zimmer 173 an.
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Sind Sie es selbst?
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So? Die ganze
Strehlke- Nacht haben Sie sich wieder mit den Verhafteten beschäftigt... Kommen Sie sofort zu mir herauf!"
Schon nach wenigen Minuten meldete die SS- Wache: ,, Kommissar Strehlke, Herr Inspektor!"
,, Lassen Sie ihn herein! Ich warte doch auf ihn!" sagte Diebold ungeduldig.
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