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Gänge, hieß ihn warten... Lange saß er auf dieser Bank im Flur. Dann kam ein athletisch gebauter Mann in Zivil, mit einem Stiernacken und aufgedunsenen, rotgefleckten Gesicht, ausdruckslosen, schwimmenden Trinkeraugen... ,, So? Sie sind der Wegner? Der Vater von diesem Luder?! Großartig, daß Sie von selbst kommen. Sie können gleich hierbleiben, Mann. Wir können Sie brauchen..." Und dann fragte er ihn lauter unverständliche Dinge. Und trotz allem Bitten und Flehen brüllte dieses Trinkergesicht ihn nur an oder lachte höhnisch... Er konnte immer nur denken: In den Händen eines solchen Menschen ist meine Tochter! Dann brachten sie ihn zu einem andern, zu dem, der hier im Werk und bei der Haussuchung gewesen war. Und wieder bat er um Freilassung seiner Tochter, schilderte seine Verzweiflung. Doch auch der hörte nicht auf ihn, versuchte ihn auch nur auszufragen... Und auch hier bettelte er vergebens: ,, Lassen Sie mich meine Tochter sehen, nur einmal, bitte, nur einmal!"
-
,, Das kommt nicht in Frage. Die ist auch gar nicht hier bei uns. Aber sie ist in guten Händen!"
Nicht ein Wort erzählte Wegner seiner Frau von alledem. Er magerte ab, sein Haar wurde weiß, sein Gang schleppend, manchmal zitterten ihm die Hände so stark, daß er den Gegenstand, den sie hielten, niederlegen mußte.
Da ereignete sich etwas Ungewöhnliches. Es war, als lege ihm ein helfender, guter Freund den Arm um die Schulter und spräche ihm in seinem Unglück Trost zu.
Es geschah spät abends, die Straße der Siedlung lag im trüben Laternenlicht. An der Haustür läutete es. Als Wegner öffnete, stand jedoch niemand vor der Tür. Ein großes Paket lag auf der Schwelle der Haustür.
Mit unsicheren, nervösen Händen lösten sie in der Küche die
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