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und so einen merkwürdigen, kleinen, eckigen Kopf. Breitbeinig steht sie in der Zellentür. Sie grinst und sagt: ,, Raus, schönes Täubchen!" Und jetzt geht sie im Gang hinter mir her... Schon wieder steht sie in der Zellentür und grinst: ,, Raus!" Geh weg! Ich komme nicht mit! Laß meine Schultern los!... Es ist ja niemand hier?! Niemand. Dieses Zittern kommt von selbst... Schüttelfrost? Es ist doch Sommer... Alles ist unverändert: da steht der Eẞnapf, leer, der verbeulte Blechtrinkbecher, leer... Der ist aber nicht blau, der ist ja rötlich... Dieses
Licht...!
Eva schreckt aus ihrem fiebernden Halbwachsein. Eben war es noch still im Gang, waren keine Schritte zu hören; doch jetzt, Schlüssel rasseln, ganz nahe!
Die Zellentür geht auf. Die Wärterin!
Die Wärterin macht einen Schritt in die Zelle hinein, bleibt stehen, sieht Eva an.
Eva weicht bis an die Rückwand der Zelle zurück. Ein Gedanke durchzuckt sie: Ich muß das von ihr Befohlene sagen, damit kann ich diese drohende Stille beenden! Sie sagt abgerissen: ,, Schutz- haft- gefangene
-
Weg- ner..."
Und jetzt spricht die Wärterin: ,, Am Tage auf dem Strohsack liegen ist verboten!"
Wie das in den Ohren dröhnt! Schreit die denn so? Und nun bewegt sie sich. Jetzt klappt die Zellentür zu, jetzt rasseln die Schlüssel wieder. Sie geht ganz laut durch den Gang, schleicht nicht mehr.
Eva wartete, bis die Schritte im Gang verhallten, ließ sich auf den Steinboden gleiten, kauerte sich in eine Ecke der Zelle, die Knie ans Kinn gezogen.
Am Tage... Draußen ist jetzt Tag! Was mag die Mutter jetzt
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