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jede Aussage verweigert, trotz Hunger, trotz Prügel; in fanatischem Bemühen, ihren Komplicen draußen Zeit zu geben, sich neu zu tarnen oder um sich selbst als Unschuldige hinzustellen, um sich reinzuwaschen. Und die hier! Die hat erst recht Grund, alle Register zu ziehen. Die weiß, daß es für sie und die andern um alles geht! Stellt noch frech Fragen! So kommen wir mit ihr nicht weiter... Ihn packte die Wut.
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Er sagte höhnisch: ,, Wer das in Ihrer Handtasche gefunden hat, soll ich Ihnen sagen? Sie wollen uns wohl für dumm verkaufen, abtaxieren, wie wir hinter Ihre Schliche gekommen sind? Damit Sie sich dann darauf einstellen können! Das könnte Ihnen so passen! Aussagen haben Sie zu machen! Ihre Komplicen zu nennen, die Drahtzieher des Ganzen! Und das werden Sie, soviel ist sicher!"
Er drückte auf einen Klingelknopf.„ Alles Weitere haben Sie sich selbst zuzuschreiben, Sie wollen es ja nicht anders. Und das geht solange, bis Sie uns die Wahrheit sagen. Das schreiben Sie sich hinter die Ohren!"
Für kurze Zeit war lautlose Stille im Zimmer, dann ging die Tür auf, ein SS- Wachhabender erschien.
,, Zurück- zum Frauengefängnis!" befahl Inspektor Diebold knapp.
Eva saß wie gelähmt, das Zimmer verschwamm vor ihren Augen.
Der SS- Mann kam auf sie zu, griff nach ihrem Arm, ging mit ihr zur Tür.
Einige Minuten später klingelte Inspektor Diebold erneut. ,, Die drei andern zum Verhör!" befahl er.„, Einzeln natürlich.
Zuerst
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Schutzhaftgefangener Kramer!"
,, Jawohl, Herr Inspektor!"
XI
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