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Sache Baumann und andere : Roman / Jan Petersen
Entstehung
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schätzte Eva. Der Wagen hielt vor einem großen Gebäude, das ihr unbekannt war. Breite Treppenstufen führten zum Eingang hinauf. Am Eingang stand ein Posten, in schwarzer SS- Uniform und schwarzem Stahlhelm. Es war das Hauptquartier der Ge­heimen Staatspolizei Berlin , Prinz- Albrecht- Straße.

An den Treppenabsätzen standen SS - Posten, grüßten Evas Be­gleiter, der sie am Auto in Empfang genommen hatte, sahen ihnen nach. Im zweiten Stockwerk bog der SS- Mann mit ihr in einen Gang ein, der nach rechts abzweigte. Er schloß eine schmale Tür auf.

,, Hier hinein!" befahl er.

Eva ging zwei Schritte in den Raum hinein, blieb stehen. Hinter ihr wurde die Tür abgeschlossen. Eva rührte sich nicht, sie sah wie gebannt in das Zimmer. Da saßen...!

Sie stand in einem mittelgroßen, hell erleuchteten Raum. Das Licht kam von mehreren Tiefstrahlerlampen an der Decke, die alles mit grellem Weiß überschütteten. Zuerst war es Eva, als sehe sie in Scheinwerferlicht, alles verschwamm milchig vor ihren Augen.

Nur einige Bänke standen im Zimmer, sonst war der Raum leer. Die Verbindung zur Außenwelt war die Tür in ihrem Rücken.

Die einzige Verbindung.

-

-

Eva stand noch immer unbeweglich. Dort auf den Bänken saßen drei Männer. Die drei Männer sahen sie überrascht an. Eva schluckte trocken. Dort links saẞ Herr Möller, ihr Chef. Und dort- nein, es war kein Trugbild, das sie narrte-, dort saß Rechtsanwalt Reichel! Und der blonde Mann in der Mitte, ihr genau gegenüber, war Dr. Kramer.

Sie setzte sich mechanisch auf eine Bank dicht neben der Tür.

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