,, Das müssen Sie uns schon überlassen!- Das ist unsere Angelegenheit!"
Möller nickte apathisch und wie geistesabwesend.
,, Ist jemand von Ihrem Personal abwesend?"
,, Nur der Lehrling- er trägt Frühstücksbeutel aus, die Brötchen für meine Kunden."
,, So, so die Kundenliste muß ich mir auch ansehen!"
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,, Ja bitte ich habe sie in meinem Zimmer..."
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Möller drehte sich um. In ihrer Verwirrung wollte sich Eva ihm anschließen.
,, Sie bleiben hier im Laden!" herrschte sie Inspektor Diebold an. Er sagte leise etwas zu einem der Kommissare, wandte sich dann an die anderen: ,, Ich denke, hier sind wir soweit fertig."
Sie gingen in die hinteren Räume. Eva setzte sich auf einen Stuhl hinter dem Ladentisch. Sie fühlte sich wie in einem Strudel, der sie umherwirbelte, in dem kein Halt zu finden war. Der Kommissar, mit dem sich Inspektor Diebold flüsternd unterhalten hatte, wich nicht von ihrer Seite.
,, Hübsch abwarten", sagte er spöttisch.
Auf dem Korridor kam der Gruppe Frau Möller entgegen. Als sie die beiden Schupos und die vier Zivilisten mit ihrem Mann kommen sah, fragte sie aufgeregt: ,, Was ist, Heinrich? Ist etwas passiert?"
Möller nahm ihre Hand. ,, Beruhige dich, Anna
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- es muß sich alles aufklären. Sicherlich ein Versehen. Die Herren sind von der Geheimen Staatspolizei..."
Wir haben keine Zeit für Familienszenen!" unterbrach ihn Inspektor Diebold.
Geheime Staatspolizei! Frau Möller lief verängstigt neben
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